Pinneberger Bühnen : Neues Stück ab Oktober

Schrille Kostüme sind ein wichtiges Element der Aufführung.
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Schrille Kostüme sind ein wichtiges Element der Aufführung.

Pinneberger Bühnen spielen ab 7. Oktober das Stück „Currywurst mit Pommes“. Neun Schauspieler verkörpern mehr als 60 Rollen.

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19. September 2014, 16:00 Uhr

Pinneberg | Vorn im Rampenlicht steht Pennys Imbissstand. Rundherum auf dem Parkplatz an der Autobahn tobt der ganz normale Wahnsinn. Mindestens ebenso hektisch geht es bei den Pinneberger Bühnen diesmal auch hinter den Kulissen zu. Denn in „Currywurst mit Pommes“, den „satirischen Momentaufnahmen“ von Frank Pinkus und Nick Walsh, treffen mehr als 60 mehr oder weniger skurrile Typen zusammen, gespielt von gerade mal neun Schauspielern. Da heißt es, raus aus dem einen und rein ins nächste Kostüm, dazu schnell ein bisschen frische Schminke, vielleicht auch eine neue Perücke überstülpen. Alles ruckzuck. Also Non-Stopp-Einsatz für Maskenbildnerin Ulla Becker und ihr Team.

Es trifft keine Unerfahrenen, denn sechs der neun Mimen waren schon vor acht Jahren dabei, als die Bühnen das Stück zum ersten Mal aufführten. Jetzt wollen sie zeigen, wie aktuell der−Ulk geblieben ist. Zimperlich sind sie dabei nicht, weder im Umgang mit der braven sächsischen Familie auf dem Weg nach bella Italia, noch mit drei Lehrerinnen auf dem Weg zum Fortbildungsseminar „Wie spricht frau mit ihren Blumen?“. Ob Holländer, Dänen oder Bauer Hinnerk, der zum Scheunenfest will, sie alle werden genüsslich durch den Kakao gezogen.

„Klischees bedienen wir gnadenlos“, verraten Anja Nadler und Jenny Misfeldt, in deren bewährten Händen die Regie liegt. Und sie versprechen einen „Comedy-Bilderbogen, der dem Zuschauer die Lachtränen in die Augen treiben wird“. Mitspieler sind Britta Förster, Nils Gerhardt, Maximilian Nadler, Christine Semmelhack, Hartmut Tank, Mareijke Toschka, Betje und Brigitte Wagner sowie Uwe Winter.

Premiere im Geschwister-Scholl-Haus, Bahnhofstraße 8, ist am Dienstag, 7. Oktober, um 20 Uhr. Um die gleiche Zeit geht es Abend für Abend weiter bis Sonnabend, 11. Oktober. Zweimal, am 11. und 12. Oktober, hebt sich der Vorhang auch nachmittags um 15 Uhr. Karten zu neun, ermäßigt acht Euro gibt es auf der Website der Pinneberger Bühnen und im Bücherwurm, Dingstätte 24.

Die Pinneberger Bühnen wurden am 29. Januar 1948 als „Volksspielbühne Pinneberg“ gegründet. Mittlerweile hat der Verein 116 Mitglieder, davon sind 40 Prozent jünger als 26 Jahre. Seit der Gründung produzierten die Pinneberger Bühnen 340 Stücke, darunter 159 auf Platt und 120 auf hochdeutsch.
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