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Die Lehren aus der Sturmnacht : Neues Lagezentrum nach „Xaver“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feuerwehren, THW und Polizei im Dauereinsatz - ein Härtetest für Katastrophenschützer und die Leitstelle in Elmshorn. Die Helfer haben aus dem jüngsten Orkantief gelernt.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Die Mitarbeiter der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn haben aus Sturm „Xaver“ ihre Lehren gezogen. Von großen Veränderungen in den Arbeitsabläufen der Regionalstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sprach Kreissprecher Marc Trampe.

Insbesondere der Informationsfluss über soziale Medien wie Facebook solle noch weiter ausgebaut werden. „Die Facebook-Seite der Regionalleitstelle ist sehr stark frequentiert worden, die Informationen wurden schnell kommentiert. Innerhalb weniger Minuten haben sich mehr als hundert Nutzer die neusten Meldungen angesehen“ , sagte Trampe.

Die Informationsverbreitung über Facebook oder Twitter sei bereits nach den Erfahrungen mit dem Sturm „Christian“ intensiviert worden. Der Nachrichtendienst Twitter werde zudem bereits seit geraumer Zeit genutzt, um über regionale Einsätze zu informieren.

Als großer Erfolg sei laut Trampe auch die Neueinrichtung eines Lagezentrums in der Regionalleitstelle bewertet worden. Das sei eines der Ergebnisse eines Erfahrungsaustauschs der Kreisverwaltungen aus Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen gemeinsam mit den Spitzen der Kreisfeuerwehrverbände, der Bundesanstalt THW und der Leitung der Kooperativen Regionalleitstelle West.

So seien extra zur besseren Kommunikation nach Außen während des Sturms „Xaver“ in der Regionalleitstelle Ansprechpartner bestimmt worden, die die Vertreter der Kreisverwaltungen, die Presse sowie Feuerwehr, THW und Polizei auf dem Laufenden hielten, so dass sich die Mitarbeiter von Lagedienst und Disposition „auf die Kernarbeit konzentrieren konnten“, berichtete Trampe.

„Es hat sehr gut funktioniert. Ich gehe davon aus, dass dieses System Zukunft hat“, so der Kreissprecher. „Wir waren schon sehr gut vorbereitet und müssen jetzt in weiteren Gesprächen klären, wo noch Schwachpunkte liegen.“

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