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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 10:07 Uhr

Pinneberg : Neues Jahr beginnt mit Großfeuer

vom

Der Dachstuhl eines Geschäftshauses in Pinneberg stand in der Silvesternacht in Flammen. Zudem gab es eine Massenschlägerei in Wedel und ein Uetersener wurde von einem Böller schwer verletzt.

shz.de von
erstellt am 01.Jan.2016 | 16:40 Uhr

Das neue Jahr ist gerade einmal 14 Minuten alt gewesen, da wurde die Pinneberger Feuerwehr zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand gerufen. In der Rabenstraße schlugen Flammen aus einem Geschäftshaus. Schnell wurde Vollalarm nicht nur für die Pinneberger Wehr ausgelöst. Auch Kräfte aus Prisdorf und Schenefeld fuhren in das Vogelviertel.

Anrufer hatten der Kooperativen Leitstelle West in Elmshorn den Brand eines Vordaches an einem Haus an der Rabenstraße in Pinneberg gemeldet. Doch das Vordach entpuppte sich als der Dachstuhl eines großen Geschäftshauses. Bereits wenige Minuten nach dem Alarm waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Aus dem Dach quoll dichter Rauch. Unter schwerem Atemschutz stieß  ein zweiköpfiger Trupp in das Gebäude vor und versuchte den Brand im Innenangriff zu bekämpfen. Beim Vordringen auf den Dachboden kam es aber zu einem Feuerüberschlag in das darunter liegende Stockwerk. Die Decke stürzte teilweise ein. Der Trupp musste den Innenangriff abbrechen und konnte sich unverletzt ins Freie retten.

Aufgrund der Einsturzgefahr konnten die Feuerwehrleute nur von Außen über eine Drehleiter und Steckleitern löschen. Während die Pinneberger von der Vorderseite versuchten, die Flammen zu bekämpfen, löschten die Schenefelder Kameraden von der Rückseite des unbewohnten Gebäudes aus. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden.

JahreswechselInsgesamt sprachen Feuerwehr und Polizei von einem ruhigen Jahreswechsel. Die Polizisten hatten ihren größten Einsatz in Wedel. An der Rolandstraße war es gegen 2.15 Uhr  mitten auf der Straße zu einer Massenschlägerei zwischen 50 bis 60 Personen gekommen. Als die Beamten am Einsatzort ankamen, hatte sich die Lage laut Polizeisprecherin Silke Westphal   wieder beruhigt. Ein 21-Jähriger musste allerdings mit diversen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. In Uetersen wurde ein 45 Jahre alter Mann durch einen sogenannten Polenböller schwer am Bein verletzt.

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