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Quickborn : Neuer Standort für die Spiel-i-othek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ausleihe wird ab Mitte 2016 fünf Klassenzimmer der Comenius-Schule nutzen.

von
erstellt am 29.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Die Ungewissheit über die Frage, wo die Quickborner Spiel-i-othek künftig ihr Quartier aufschlagen wird, ist zu Ende: Die beliebte Ausleihe wird Mitte 2016 aus den Kellerräumen der Goethe-Schule in die Comenius-Schule, „Haus 2“ umziehen. Dort, im älteren Gebäude, werden der pädagogischen Einrichtung fünf Klassenzimmer und diverse Abstellräume überlassen. Das berichtete Helge Maurer, Koordinator für das Projekt. „Das ist von Vorteil, weil der Standort stadtnah und nicht mehr an der Randlage ist“, sagte Maurer im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die Spiel-i-othek mitten im Zentrum? Das ist eine Aufwertung. Parkplätze gibt es an der Sporthalle und am Freibad. Und: „Die Spiel-i-othek ist von Quickborn-Heide per ÖPNV und mit der AKN gut zu erreichen“, führte er aus. Hinzu kommt, dass die Ausleihe aus den dunklen, muffigen Kellerräumen in helle Räume umquartiert wird. Die Planungen haben, so Maurer, bereits begonnen. Fest steht, dass die Klassenzimmer umgebaut werden. Eine Kostenberechnung liegt jedoch noch nicht vor.

Mit ein bisschen Glück hätte der Umzug schon nächstes Jahr über die Bühne gehen können: Aber „aufgrund der Auslastung der Projektleiter und krankheitsbedingter Ausfälle ist dieser Termin nicht zu halten gewesen“, informierte Maurer.

Bereits seit den vergangenen Sommerferien weiß das Spiel-i-othek-Team von den Umzugsplänen. Die Räume wurden auch schon begutachtet: „Er ist ebenerdig – wie es während der Jubiläumsfeierlichkeiten versprochen wurde. Alles ist lichtdurchflutet und alles wird renoviert“, sagte Melanie Öwerdieck vom Vorstand und ergänzte: „Das ist positiv: Es wird an uns gedacht.“

Vor 43 Jahren wurde die Spiel-i-othek in Quickborn gegründet. Auf Initiative von Berend Harms (SPD), der sie  damals in seinem ersten Landtagswahlkampf 1970/71 mit Uta Buresch und Dieter Meiners von den Quickborner Jusos für seinen Wahlkampf ins Leben rief. Der Verein war von Anfang in den Kellerräumen der Goetheschule untergebracht. Die erste Spielausstattung hat Harms aus eigene Tasche bezahlt. Heute wird die Ausleihe von der Stadt bezuschusst.
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