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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 23:20 Uhr

Neuer Radweg an Quickborner Straße

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Borstel-Hohenraden: Bauarbeiten laufen parallel zur Straßenerneuerung / Einwohnerversammlung am 22. April

Die Gemeinde Borstel-Hohenraden wird im Zuge der Sanierung der Quickborner Straße (L76) auch einen Teil des Geh- und Radweges erneuern. Dafür sprach sich am Dienstagabend im Feuerwehrunterrichtsraum der Bau-, Wege- und Umweltausschuss aus. Die Straßenreparaturen muss das Land bezahlen, für Geh- und Radwege ist die Gemeinde zuständig. Damit die Straße nicht zweimal aufgerissen werden muss, werden die Maßnahmen zeitgleich vorgenommen. Der Bau des Geh- und Radweges startet laut des Ausschussvorsitzenden Norbert Landahl-von Kalben voraussichtlich am 9.    Juni.

Kurz darauf dürfte auch die Straßensanierung beginnen. Auf neun Kilometer wird die Landesstraße zwischen dem Borstel-Hohenradener Ortseingang bei der Autobahnabfahrt Pinneberg-Nord und Quickborn abschnittsweise asphaltiert. 4,5      Kilometer davon gehören zu Borstel-Hohenraden. Über die Planung werden die Bürger am 22. April auf einer Einwohnerversammlung ab 19 Uhr in der Johannes-Schneider-Halle informiert, erklärte Landahl-von Kalben.
Zufrieden ist der Ausschussvorsitzende mit den Fortschritten bei der Herrichtung der Flüchtlingsunterkunft an der Quickborner Straße. „Die erste Wohnung ist fertig und vier Bewohner bereits eingezogen“, berichtete er. Die Gemeinde hat in der Nähe des Ortseingangs, nicht weit von der Autobahnabfahrt Pinneberg-Nord entfernt, ein Mehrfamilienhaus erworben. Dort sollen auf 300 Quadratmeter Wohnfläche etwa 20 Asylbewerber Platz finden. Erwerb und Umbau des Gebäudes kosten ca. 450 000 Euro. Die zweite Unterkunft soll nach Ostern hergerichtet sein. Fünf weitere Migranten werden bereits erwartet. In den übrigen zwei Wohnungen ist die Renovierung voraussichtlich Anfang Mai abgeschlossen.
Der städtebauliche Vertrag mit einem Investor zur Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets im Bereich A  23/Quickborner Straße wird wohl erst nach der Sommerpause unterzeichnet, glaubt Landahl-von Kalben. Die Verhandlungen mit dem Investor sind noch nicht abgeschlossen und müssen zudem von der Gemeindevertretung abgesegnet werden. Den Namen des Partners gibt die Gemeinde derzeit nicht bekannt. Es handelt sich aber um ein Unternehmen aus der Region. Das Gewerbegebiet wird etwa zwölf Hektar groß sein.



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