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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 09:49 Uhr

Pinneberg : Neuer Präsident im Lions-Club

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Pinnebergs Lions-Club stellte im vergangenen Jahr zirka 40.000 Euro für soziale Zwecke bereit. Martin Berberat ist neuer Präsident.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Seit 1. Juli ist er Präsident der Pinneberger Lions: Martin Berberat. Der 50-jährige Diplom-Ingenieur wird nun traditionsgemäß die Geschicke des Vereins für ein Jahr lenken. Wie jeder Präsident wird auch in Berberats Amtszeit ein Schwerpunktprojekt ausgewählt, dem die besondere Unterstützung der Pinneberger gelten wird. „Wir werden uns verstärkt um das Projekt Kita 21+ kümmern“, so Berberat.

Im Rahmen dieses Programms sollen Kitas mehr Möglichkeiten erhalten, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu schärfen. Die Lions fördern daher Fortbildungsangebote für die Erzieherinnen, die Anschaffung von Materialien wie Büchern und Spielen und Projekte wie Gemüsebeete. Eine wichtige Säule der Finanzierung ist dabei das jährliche Benefiz-Golfturnier der Lions. 2014 erzielte der Verein einen Erlös von 25.000 Euro. „Insgesamt haben wir bei unseren bisherigen 19 Golfturnieren 445.000 Euro eingespielt“, so Dieter Sammann, der PR-Beauftragte des Vereins. Die 20. Ausgabe des Events im kommenden Jahr wollen die Lions daher auch gebührend feiern.

Neben dem jeweiligen Schwerpunktprojekt hat der Verein einige „Dauerbrenner“ die besonders gefördert werden. Seit 1999 unterstützen sie das Lehrerfortbildungsprogramm „Lions-Quest“. „Wir haben dabei bereits 547 Lehrer aus 30 Schulen weitergebildet“, sagt Wilfried Kniffka, Vorsitzender der Fördergemeinschaft der Lions, stolz.

Auch kurzfristige Bitten um Unterstützung flattern dem Lions–Vorstand immer wieder auf den Schreibtisch. So half der Verein beispielsweise einer ausgebrannten Pinneberger Großfamilie. Im Lions-Jahr 2013/2014 stellte der Verein zirka 40 000 Euro bereit. Bei langfristigeren Projekten gilt: „Es gefällt uns, wenn bereits ehrenamtliches Engagement vorhanden ist“, so Kniffka. Solche sozialen Projekte stünden auf einer stabileren Basis, zum anderen sei eine finanzielle Unterstützung dann auch eine Anerkennung für die ehrenamtlichen Helfer. Berberat fügt hinzu: „Wir fördern außerdem ungern Dinge, die eigentlich Sache der öffentlichen Hand sind.“ Das sich der Staat aus immer mehr sozialen Angelegenheiten zurückzieht, stößt bei den Lkions auf wenig Gegenliebe.

Die Lions-Bewegung entstand im Jahr 1917 in den USA. Weltweit sind 1,34 Millionen Mitglieder in 46.000 Vereinen engagiert. In Deutschland gibt es insgesamt 1480 Clubs mit 49.700 Mitgliedern. Wer die Arbeit des Pinneberger Lions-Clubs unterstützen will, kann auf das Konto: „Fördergemeinschaft des Lions Club Pinneberg, e.v.; Kontonummer: 2105203; Bankleitzahl: 23051030, spenden.
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