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Pinneberger Tageblatt

26. September 2017 | 18:34 Uhr

Neuer König ist zweitbester Schütze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Regentschaft Uwe Peters auf dem Thron / Bürgervorsteher Helmuth Ahrens schießt außer Konkurrenz am Besten / Dank an Sicherheitsdienst

„Der König ist in diesem Jahr nicht der beste Schütze“, sagte Günter Steffen, Vorsitzender des Halstenbeker Schützenvereins, bevor der neue Schützenkönig am Montagabend inthronisiert wurde. Der obligatorische Eröffnungsschütze hatte beim Schuss auf die verdeckte Scheibe noch besser gezielt. „Eigentlich wäre unser Bürgervorsteher Helmuth Ahrens als höchster Repräsentant der Gemeinde unser neuer Schützenkönig geworden“, sagte Steffen. So wurde der Stellvertretende Vorsitzende der Halstenbeker Schützen und der Zweitbeste Schütze neuer Regent: Uwe Peters.

„Bei uns ist der Königsschuss immer reine Glückssache, da auf verdeckte Scheiben geschossen wird“, sagte Steffen. Die von Erika Siebert gestalteten Tierscheiben wurden vor dem Königsschuss vom Ehrenvorsitzenden Karsten Sohrt mit einem roten Punkt versehen. Der Schütze, der diesem am nächsten kommt – natürlich ohne zu wissen, wo sich der Punkt befindet – wird in Halstenbek zum Schützenkönig ernannt.

Die Scheiben wurden am Montag weiterhin verdeckt beim Einzug der Halstenbeker Schützen, musikalisch begleitet vom Musikzug Rellingen – ins Festzelt getragen. Dann war es die Aufgabe von Ahrens und Bürgermeister Claudius von Rüden, das Trefferfeld auszuwerten – erst die Jungschützenscheibe, dann die Königsscheibe.

Als letztere aufgedeckt wurde, schaute Ahrens erst erstaunt, dann zeigte er in Richtung seiner Frau immer wieder auf die Markierung, die dem markierten Feld am nächsten lag und machte dann ein Beweisfoto. Näher als er war keiner gekommen. „Vielleicht sollte ich eintreten und dann mache ich den König“, scherzte Ahrens.

In diesem Jahr ließ er aber Peters, der bereits König war, den Vortritt. Erster Ritter wurde mit Gabi Sinner seine Schwester. Michael Ebert wurde zum Zweiten Ritter ernannt. Die gleiche Rolle nimmt sein Sohn Connor Melcher im kommenden Jahr bei den Jungschützen ein, denn auch er wurde Zweiter Ritter. Lennard Schröder wurde als Erster Ritter und Johann Schütt als Jungschützenkönig inthronisiert. Vereinswirtin Angela Steffen gewann das Schießen auf die Max-Ostermann-Scheibe und Schriftführerin Yvonne Melcher den Hermann-Evers-Pokal. Den Seniorenpokal erhielt Hinrich Krodel.

„Du warst ein würdevoller König“, bedankte sich Steffen bei dem scheidenden Schützenkönig Arno Behnken. Lachend fügte Steffen an: „Du hast keine Feier ausgelassen und nirgendwo sind Bier oder Jägermeister schal geworden.“

Doch dann wurde Steffen ernst: „Es hat sich wohl schon rumgesprochen, dass es mir gesundheitlich nicht gut geht. Ich wusste gar nicht, wie beliebt ich bin, so viele gute Wünsche, wie ich auf dem Schützenfest bekommen habe.“ Er bedankte sich bei den anderen Mitgliedern des Vorstands und des Beirats, die die Hauptarbeit der Organisation übernommen hatten. „Das hat mir mal wieder gezeigt: Gemeinsam sind wir stark.“

„Wir haben wieder unser Möglichstes gegeben, um ein unvergessliches Schützenfest zu gestalten“, bilanzierte der Stellvertretende Vorsitzende des Halstenbeker Schützenvereins, Christian Godron. Doch sei dies nur möglich gewesen, weil sich die Halstenbeker aktiv beteiligt hätten. Mehr als 2000    Kinder und Eltern waren Freitag beim Fackel- und Laternenlauf mit durch die Gemeinde gezogen (unsere Zeitung berichtete). „Der Schützenverein bedankt sich bei jedem Einzelnen für die Teilnahme an diesem Fest“, sagte Godron. Einen Sonderdank gab es für Polizei, Feuerwehr und den Sicherheitsdienst, die für ein ruhiges und sicheres Fest gesorgt hatten.

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www.halstenbeker-
schuetzenverein.de



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