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Halstenbek : Neuer Glanz für den Rathausvorplatz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Baubeginn für den Halstenbeker Rathausvorplatzes ist für April 2014 geplant. Dafür sind 600.000 Euro vorgesehen.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Die Umgestaltung des Halstenbeker Rathausvorplatzes ist beschlossene Sache. Der Bauausschuss stimmte dem Vorhaben am Dienstagabend zu. Dabei wurde auch über Details, etwa das Beleuchtungskonzept, Poller zur räumlichen Abgrenzung der Fläche sowie die Pflasterung entschieden. Für die Baumaßnahmen sind 600.000 Euro vorgesehen. Die ersten Arbeiten sollen im April kommenden Jahres beginnen, die Fertigstellung ist für September geplant.

Mit besonderer Spannung blickten die Mitarbeiter der Awo-Suchtberatungs- und Präventionsstelle auf die Bauausschusssitzung. Denn die Politiker hatten über einen möglichen Abriss des von der Awo genutzten, eingeschossigen Bürobereichs zu entscheiden. Vier zusätzliche Parkplätze hätte dieser bedeutet. Doch wie bereits im Sozialausschuss, waren sich die Politiker auch im Bauausschuss einig: Der Awo-Standort soll erhalten bleiben. Entsprechend wurde von einem möglichen Abriss des Gebäudes Abstand genommen. Weichen müssen hingegen fünf Garagen an der Zufahrt zum hinteren Parkplatz. Insgesamt entstehen 24 öffentliche Parkplätze.

Sandstein-gelb: Diese Farbe wird die Pflasterung auf dem Platz mit dem Umbau erhalten. Darüber entschieden die Ausschussmitglieder ebenso wie über das Beleuchtungskonzept. Da mit den ortskern-typischen Glockenleuchten oder vergleichbaren Anlagen laut Ingenieurbüro keine ausreichende Beleuchtung des Platzes und der angrenzenden Fahrbahn der Gustavstraße erreicht werden könne, plädierten die Experten für LED-Leuchten an geraden Masten. Dem stimmten die Politiker zu. Im Bereich vor der Kita der Erlöserkirche wird eine wassergebundene Decke verwendet und zudem auf eine lockere Bepflanzung mit Bäumen gesetzt. Sitzbänke, über deren Standorte und Anzahl noch zu entscheiden ist, sollen zum Verweilen einladen.

Zunächst wird die Basis geschaffen

„Das Budget für die Umgestaltung ist relativ klein“, erläutert Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann. Entsprechend werde zunächst die Basis geschaffen. Alles, was darüber hinaus gehe, könne dementsprechend erst später realisiert werden. Dazu gehören auch Angebote für Kinder. Um die Wünsche der Kleinen dennoch zu erfüllen, hat sich Klaus Engelhardt, Geschäftsführer der gleichnamigen Immobilienfirma, dazu entschlossen, in diesem Jahr auf Weihnachtspräsente für seine Kunden verzichtet – und das Geld stattdessen für die kindgerechte Gestaltung des Rathausvorplatzes zur Verfügung zu stellen. Einen Scheck über 5000 Euro übergab er am Mittwoch deswegen der Bürgermeisterin. „Wir wollen mit dem Geld etwas wirklich sinnvolles machen, sprich etwas für die Kinder tun“, sagte Engelhardt. Für ihn sei zudem wichtig, zu zeigen, dass die Wünsche, die der Nachwuchs im Rahmen einer Bürgerbefragung im Jahr 2010 geäußert hatte, auch umgesetzt werden. Damals hatte Ortsjugendpflegerin Daniela Spitzar den Platz mit Kindern der anliegenden Kita begutachtet, die anschließend ihre Wünsche formulierten. „Sie möchten etwas mit Wasser und eine Kletterwand“, so Spitzar. Dinge, die sich auch die Bürgermeisterin vorstellen kann. „Vielleicht gibt es auch andere Firmen oder Personen die sagen: ‚dafür wollen wir etwas geben‘“, so Hoß-Rickmann.

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