Online-Guide : Neuer Branchenatlas: Eine virtuelle Reise durch Pinneberg

Sie sind stolz auf die Neuauflage des neuen Branchenatlas: Sandra Gürtler (von links), Dirk Matthiessen, Matthias Schlechter und Christiane Jähn.
Sie sind stolz auf die Neuauflage des neuen Branchenatlas: Sandra Gürtler (von links), Dirk Matthiessen, Matthias Schlechter und Christiane Jähn.

Geschäftslandschaft kann ab sofort spielerisch erkundet werden. Nutzung für mobile Endgeräte ist optimiert.

shz.de von
22. August 2018, 15:10 Uhr

Pinneberg | Voller Vorfreude und mit leicht schwitzigen Händen drückt Stadtmarketingleiter Dirk Matthiessen den Startbutton für die Neuauflage des neuen Branchenatlases. Ein bisschen Aufregung ist auch dabei. Funktionieren die Anwendungen wie geplant? Kurz nach 15 Uhr hieß es am Mittwoch aufatmen. Alle Anwendungen laufen reibungslos ab, das ist nicht selbstverständlich und braucht eine Menge Vorlaufzeit. Insgesamt steckten Matthias Schlechter und seine Frau Christiane Jähn in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Pinneberg zwei Jahre intensiver Planung und Entwicklung in die Neugestaltung des Branchenatlas. „Es war uns ein Anliegen, die nächste Ausbaustufe unseres Online-Guides endlich vorzustellen“, sagt Matthiessen. Interessierte können durch den interaktiven Branchenatlas eine virtuelle Reise im Internet durch die Geschäftswelt in Pinneberg unternehmen.

Der Branchenatlas ist seit 2014 ausschließlich im Internet verfügbar und gibt Aufschluss über die gesamte Geschäftslandschaft der Pinneberger Innenstadt. „Bisher war die Grafik allerdings tot“, stellt Sandra Gürtler vom Stadtmarketing heraus. Der Nutzer konnte zwar schon vorher die einzelnen Liegenschaften ausfindig machen und sich informieren, aber die Ansicht ließ sich beispielsweise nicht vergrößern. Die technische Umsetzung war eine große Herausforderung, vor allem für die Kompatibilität mit mobilen Endgeräten. „Aktuell rufen 80 Prozent der Nutzer diese Websites mit einem Handy oder Tablet auf“, betont Schlechter. Was auf einem Computer zu Hause einwandfrei funktioniert, müsse noch lange nicht praktikabel im mobilen Bereich sein. Schließlich wurde diese Hürde durch unterschiedliche Designs gelöst, die sich auch dem Querformat anpassen.

Links ist die Desktopansicht des Branchenatlas abgebildet, am rechten Rand die mobile Version zu sehen.  Grafik:SMP media
Links ist die Desktopansicht des Branchenatlas abgebildet, am rechten Rand die mobile Version zu sehen. Grafik:SMP media
 

Mittlerweile sind die Geschäfte in sechs übergeordnete Branchen eingeteilt – wie zum Beispiel Handel, Gastronomie oder Dienstleistung. Über einen Klick auf die jeweilige Kategorie erscheinen auf dem Stadtplan nur die Geschäfte dieser Branche in derselben Farbe. Dies alles dient der besseren Übersicht. „Die interaktive Oberfläche ist eine Win-Win-Situation für die Stadt Pinneberg und alle Ladeninhaber, da der Branchenatlas auch Zugang zu den wichtigsten Fakten über die Geschäfte gibt“, führt Schlechter aus.

Informiert werden sollen dadurch allerdings nicht nur Gäste, Ortsansässige oder die Unternehmer. „Es ist ganz neu, dass auch potenzielle Mietinteressierte über die optimierte Seite schneller über vakante Gebäudekomplexe Bescheid wissen“, sagt Matthiessen. Damit erhofft sich das Stadtmarketing eine weitere Auslastung des Innenstadtbereichs, was wiederum die Attraktivität steigert. Über die Branchensuche könne im Voraus bereits die Konkurrenz ausgemacht und somit der ideale Standort gefunden werden.

Matthiessen stellt klar: „Es ist uns wichtig zu erwähnen, dass wir Vermietern diesen Service kostenlos bieten. Eine belebte Innenstadt ist schließlich in unser gemeinsames Ziel.“

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