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Kreis Pinneberg : Neuer Bahnhof, besserer Lärmschutz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Bahn investiert im Kreis: Entscheidung über Gestaltung des Pinneberger Bahnhofs soll im Frühjahr getroffen werden.

von
erstellt am 06.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Ein neuer Aufzug am S-Bahnhof Halstenbek-Krupunder, ein neuer Bahnsteig in Prisdorf, neue Gleise zwischen Pinneberg und Tornesch: Die Bahn hat 2013 viel gebaut und die knapp 10.000 Pendler in der Region müssen sich auch 2014 wieder auf Bauarbeiten und Schienenersatzverkehr einstellen.

In Prisdorf soll ein 650 Meter langer Lärmschutzwall errichten werden. "Damit kommt die Bahn endlich ihren gesetzlichen Verpflichtungen nach", sagt Prisdorfs Bürgermeister Wilfried Hans (CDU). "Basierend auf dem Lärmsanierungsplan des Bundes werden in der Regel in dichtbewohnten Gebieten an der Bahnstrecke aktive Lärmschutzmaßnahmen vorgenommen", sagt Bahnsprecherin Angelika Theiding. Hierunter würden Lärmschutzwälle verstanden, der Einbau von Lärmschutzfenstern sei hingegen passiver Lärmschutz. An welcher Stelle Schutzwände aufgestellt werden, wird durch umfassende Gutachten, basierend auf Daten aus einem Schallmessungsprogramm, entschieden. "Das Programm wird genutzt, da eine Messung vor Ort oft durch äußere Einflüsse gestört werden kann", so Theiding.

Insgesamt will die Bahn auf 9,6 Kilometern Lärmschutzvorrichtungen errichten. Die Bauarbeiten sollen in mehreren Abschnitten vorgenommen und bis Ende 2016 beendet werden.

Eine Entscheidung über die Gestaltung des Pinneberger Bahnhofs soll im Frühjahr getroffen werden. 3,6 Millionen Euro will die Stadt für den Umbau des Bahnhofumfeldes investieren, von den Landesverkehrsbetrieben werden nochmals 1,8 Millionen bezuschusst. Die wichtigsten Schritte seien der Bau von "Park & Ride"-Flächen, die Konstruktion eines großzügigen Busbahnhofes und die Neugestaltung des Vorplatzes. Die eigentliche Sanierung des Bahnhofes wird durch die Bahn vorgenommen. Während einer Einwohnerversammlung am Dienstag, 7. Januar, um 19 Uhr im Rathaus Pinneberg werden die aktuellen Pläne vorgestellt und können Wünsche und Anregungen vorgebracht werden. 

Ebenfalls noch diskutiert wird der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen. Diese soll bis 2020 umgesetzt werden, muss aber noch von der Landespolitik beschlossen werden.

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