Spendenübergabe : Neuer Außenbereich für das Scholl-Haus

Neue Mauern, neue Bänke: GSH-Leiter Jens Schmidt (von links), Stadtsprecherin Maren Uschkurat, Stadtjugendpfleger Raimund Bohmann sowie die Geschäftsführung von Dänekamp und Partner wollen das GSH-Areal aufhübschen.

Neue Mauern, neue Bänke: GSH-Leiter Jens Schmidt (von links), Stadtsprecherin Maren Uschkurat, Stadtjugendpfleger Raimund Bohmann sowie die Geschäftsführung von Dänekamp und Partner wollen das GSH-Areal aufhübschen.

Geburtstagsfeier für den guten Zweck: Das Pinneberger Ingenieurbüro Dänekamp und Partner spendet 2500 Euro für das Jugendzentrum GSH.

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01. Oktober 2018, 16:32 Uhr

Pinneberg | 2500 Euro – so viel Geld kam bei einer Spendenaktion des Pinneberger Ingenieurbüros Dänekamp und Partner zusammen. Das Unternehmen feierte seinen 70. Geburtstag und wollte statt Geschenken Geld, um eine regionale Einrichtung zu unterstützen. Die Wahl fiel auf das Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus (GSH) in der Bahnhofstraße. Mit dem Geld soll anteilig eine Neugestaltung des Außenbereichs finanziert werden.

Zur Übergabe kamen Jens Schmidt und Raimund Bohmann vom GSH, Stadtsprecherin Maren Uschkurat, die den Kontakt herstellte,  sowie Wolfgang Nolte und Wolfgang Kirstein, Geschäftsführer von Dänekamp und Partner, zusammen. Gemeinsam warfen sie einen ersten Blick auf das Areal. „Wir haben hier zwei Mauern, die sind marode“, sagte Schmidt. „Auch die Bänke müssen dringend ausgetauscht werden. Das haben wir zum Anlass genommen, den ganzen Außenbereich neu zu denken.“ Entstehen soll ein schöner Ort, an den die Jugendlichen von alleine kommen. „Das wird die Spendensumme natürlich übersteigen“, so Schmidt. Die Restsumme soll die Stadt aufbringen, einige Gelder sind bereits beantragt.

Neugestaltung: Kreativwerkstatt mit Jugendlichen zur Ideenfindung?

Wie genau der neue Außenbereich aussehen soll, ist noch offen. Bohmann regte eine Zukunftswerkstatt gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen an. Nolte und Kirstein brachten daraufhin ihre Azubis mit ein: „Das ist ein Projekt, an dem sie sich ausprobieren können.“ Sie sagten aber auch: „Einiges kann man in Eigenarbeit machen. Nicht für alles braucht man eine Firma.“

Schmidt rechnete mit einer Umsetzung des Projekts bis 2020. Uschkurat hingegen sagte: „Es wäre schön, das schon 2019 zu schaffen. Auch Teilschritte wären möglich.“ Als erste müssen aber die Ideen her, das Ingenieurbüro gibt dann Rückmeldung, was realistisch umzusetzen ist. Nolte und Kirstein hoffen, dabei auch ihre Arbeit den Jugendlichen zu vermitteln. „Wir suchen immer Fachkräfte. Vielleicht ist jemand dabei, der danach auch eine Ausbildung machen möchte.“

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