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Gemeindevertretung Halstenbek : Neue Kooperation mit Lebenshilfe

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Politiker beraten über Vertrag mit der Einrichtung für Menschen mit Behinderung im Kreis Pinneberg.

von
erstellt am 06.Dez.2016 | 17:00 Uhr

Halstenbek | Der bestehende Kooperationsvertrag zwischen der Baumschulengemeinde Halstenbek und der Lebenshilfe für Behinderte vom 29. November 1995 wurde aufgrund des Beschlusses des Gemeinderats zum 31. Dezember 2016 gekündigt. Am Montag, 12. Dezember, wollen die Ratsmitglieder in ihrer Sitzung über ein neues Konzept und Kosten beraten. In der Mensa der Schule an der Bek an der Hartkirchener Chaussee 8a wird ab 19 Uhr über die von Marlies Sohrt, Leiterin des Ressorts Bürgerservice, erarbeitete Vorlage öffentlich beraten.

Sollten die Kommunalpolitiker grünes Licht geben, wird Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos) „ermächtigt, den anliegenden Kooperationsvertrag mit der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung im Kreis Pinneberg abzuschließen“, heißt es in der Vorlage. Zum Verständnis der Sachlage: Der Stützpädagogische Dienst ist eine heilpädagogische Fachberatung mit der Aufgabe, Eltern und Pädagogen in der Begleitung, Förderung und Erziehung der Kinder zu unterstützen und in Notlagen zu helfen.

Laut dem bisherigen Vertrag wird den Halstenbeker Kindertagesstätten ein stützpädagogischer Dienst in einem Umfang von 20 Wochenstunden zur Verfügung gestellt. „Hierfür hat die Gemeinde die nicht durch Dritte gedeckten Kosten in Höhe von 44.656,03 Euro als Zuschuss an die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung gezahlt“, rechnet Sohrt vor. Der Stützpädagogische Dienst wurde von den Kindertagesstätten unterschiedlich in Anspruch genommen.

22.517 Euro sollen gezahlt werden

Seitens der Verwaltung wurden Gespräche mit der Lebenshilfe geführt. Die künftige Zusammenarbeit ist so angelegt, dass die Gemeinde für die Leistungen des Dienstes einen Betrag in Höhe von 22  517 Euro zur Verfügung stellt. Die Summe ergibt sich zum einen aus dem von der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung vorgegebenen Vergütungsbetrag in Höhe von 44,50 Euro pro Stunde sowie der Anzahl der insgesamt zur Verfügung gestellten 506 Stunden. Für das Jahr 2017 ergeben sich dadurch folgende Stundenkontingente: Kita Erlöserkirche (94 Stunden), Kita Regenbogen (48 Stunden), Kita DRK (88 Stunden), Kita Awo (78 Stunden), Kita Bickbargen (94 Stunden), Kita Schule Bickbargen (31 Stunden), Kita Holzhüpfer (73 Stunden).

Während der Sitzung wird auch über die Wirtschaftspläne 2017 der Gemeindewerke Halstenbek sowie der Volkshochschule beraten. Zudem steht die Neuorganisation der Straßenreinigung sowie der Haushalt 2017 auf der Tagesordnung.

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