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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 18:23 Uhr

Neue Kooperation der Ausländerbehörde

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Etwa 24 000 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leben im Kreis Pinneberg – das sind zirka acht Prozent der Gesamtbevölkerung. Um diesen Bürgern besser und vor allem schneller bei Anliegen und Problemen helfen zu können, hat die Ausländerbehörde des Kreises nun eine neue Kooperationsvereinbarung mit den Migrationsverbänden im Kreisgebiet auf den Weg gebracht.

Landrat Oliver Stolz zeigte sich bei der Vertragsunterzeichnung sehr zufrieden: „Dieser Vertrag ist ein gutes Beispiel für die Willkommenskultur in der Kreisverwaltung.“ Der Kreis sehe sich als Dienstleister. Diese Arbeit könne aber nicht ohne die Migrationsverbände geschehen. „Sie sind oft näher dran an den Menschen und haben ihr Vertrauen“, sagte Landrat Stolz gestern im Kreishaus.

Ziel der Kooperation ist es, Ausländer individuell und schnell bei sozialen und rechtlichen Fragen zu beraten und zu unterstützen. „Durch eine zielgerichtete Beratung und passgenaue Hilfe soll die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund effizienter gestaltet, koordiniert und abgestimmt werden“, sagte Stolz.

Der zuständige Fachdienstleiter der Kreisverwaltung, Uwe Koltzau, betonte: „Die Kooperation dient auch dazu, für kundenorientierte und effiziente Arbeitsabläufe zu sorgen.“ In der Vergangenheit habe die Behörde gemerkt, dass es in der Zusammenarbeit mit den zahlreichen Verbänden, die sich um Menschen mit Migrationshintergrund kümmern, unterschiedliche Standards gibt. Die nun geschlossene Kooperationsvereinbarung sei eine Verbesserung der Willkommenskultur, allerdings auch erst der Anfang einer Entwicklung.

Mit der Verenbarung erhalten die Beratungsstellen zudem die Möglichkeit, ihre Arbeit in den Räumen der Ausländerbehörde vorzustellen – etwa mit Broschüren und Plakaten.

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