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Halstenbek : Neue Kita Bickbargen für 100 Kinder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ausschüsse beraten über Gruppen- und Raumstruktur.

von
erstellt am 11.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Halstenbek | Der Neubau des 21 Millionen Euro teuren Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo) am Bickbargen ist fertig, um 15 Uhr beginnt heute die offizielle Einweihung. Die Planungen für eine angrenzende Containeranlage für Flüchtlinge laufen auf Hochtouren. Nicht genug: Westlich des WoBo, auf dem Interimsparkplatz der Schule, soll auf einem gemeindeeigenen Grundstück die Kindertagesstätte Bickbargen entstehen. Am Dienstag, 15. September, diskutieren die Mitglieder der Ausschüsse für Kinder, Schule und Sport sowie für Bau-, Planungs- und Verkehrswesen ab 19 Uhr im Rathaus über Gruppenstruktur, Raumprogramm sowie Trägerschaft.

Dagmar Klinck hat eine detailreiche Diskussionsgrundlage erarbeitet. Die Amtsleiterin hat nach dem Beschluss des Rats am 15. Juli zum Neubau die Ergebnisse der Prüfungen zusammengestellt. Das Hauptargument für den Neubau lautet: „Aufgrund der steigenden Nachfrage sowie des Rechtsanspruchs sowohl im Krippen- als auch im Elementarbereich ist es zwingend erforderlich, eine zusätzliche sechsgruppige Kita am Bickbargen zu bauen.“

Die Verwaltung hat die hohen Anmeldezahlen an der Grundschule Bickbargen im Auge. Die Folge: Ab Schuljahr 2017/18 wird die Schule durchgängig vierzügig sein. Da die Zahl an Klassenräumen rar ist, muss die Kita Schule Bickbargen dann auf andere Räumlichkeiten, sprich den Kitaneubau ausweichen. Für Klinck ist der Bau alternativlos: „Aufgrund der bereits vorhandenen Kita Schule Bickbargen und somit eines schon vorhandenen Kitakonzepts empfiehlt die Verwaltung den Neubau als Neu- und Erweiterungsbau für die Kita Schule Bickbargen zu planen.“

Derzeit bestehen dort je zwei Elementargruppen am Vormittag und zwei Hortgruppen am Nachmittag mit jeweils 15 Plätzen. Folgende Gruppenstruktur wird geplant: zwei Elementar- und Hortgruppen mit je 20 Plätzen, zwei Elementargruppen mit je 20 Plätzen sowie zwei Krippengruppen mit je zehn Plätzen. Somit werden zusätzlich zu den Plätzen der Kita insgesamt 50 neue Elementarplätze sowie 20 neue Krippenplätze geschaffen. Nicht genug: „Zudem ist für die weitere Planung des Objekts das Raumprogramm für eine sechszügige Kindertagesstätte festzulegen“, so Klinck.

Das Raumprogramm wurde mit der Kita-Leiterin abgestimmt. In dem Neubau sollen ab Sommer 2017 insgesamt 100 Kinder betreut werden. In der dort zu integrierenden Kindertagesstätte Schule Bickbargen bestehen bereits zwei Elementar- und Hortgruppen mit jeweils 15 Plätzen. Die Politiker dürften zudem die Fördermöglichkeiten fest im Blick haben. Klinck betont, dass entsprechend der Richtlinie des Kreises Pinneberg für die Schaffung von Plätzen in Kitaeinrichtungen jeder neu geschaffene Platz bei 20 Plätzen pro Gruppe mit 1534 Euro gefördert werde.

Der Kreis Pinneberg kalkuliert mit vier Gruppen à 20 Plätzen sowie die Aufstockung der beiden bereits vorhandenen Gruppen um jeweils fünf Plätze. Für 90 Plätze beläuft sich die mögliche Fördersumme auf 138.060 Euro. Die Verwaltung empfiehlt, „die Trägerschaft bei der Gemeinde Halstenbek zu belassen.“

Jährliche Folgekosten wie Personal in Höhe von etwa 770.000 Euro für eine sechsgruppige Einrichtung können zurzeit nur geschätzt werden. Gesamtvolumen: 1,03 Millionen Euro. Dem stehen Einnahmen von 420.000 Euro gegenüber.

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