Neue Halle bleibt dicht: VfL-Chef Uwe Hönke sauer

Kaum eröffnet, schon Zankapfel: Die nagelneue Sporthalle am Fahltskamp.
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Kaum eröffnet, schon Zankapfel: Die nagelneue Sporthalle am Fahltskamp.

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01. Februar 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | Beim VfL Pinneberg herrscht helle Aufregung. Geschäftsführer Uwe Hönke ist auf Zinne. Anlass: Die Mitteilung, dass Pinnebergs neue Sporthalle am Fahltskamp für die kommenden zwei Wochen nicht genutzt werden darf. Für Hönke bedeutet das, dass bereits angesetzte Termine kurzfristig verlegt werden müssen: "Vor allem unsere Handballer sind betroffen", sagt der VfL-Geschäftsführer. Am Mittwoch war die 3,2 Millionen Euro teure Dreifeld-Halle mit einer Party eröffnet worden.

Am 29. Januar hatte unsere Zeitung darüber berichtet, dass es wegen andauernder Außenarbeiten noch einige Zeit dauern könnte, bis Sportler in die Halle gelassen werden. "Wir habens aus der Zeitung erfahren", so Hönke gestern. "Wir waren seit Mitte Dezember davon ausgegangen, ab dem 1. Februar nutzen zu können." Hönke hatte nach der Zeitungslektüre am Dienstag sofort Kontakt zur Stadt aufgenommen. Und von Kai Perner, dem Leiter des Fachdienstes Kultur, Sport und Jugend, per E-Mail eine Auskunft bekommen, die ihn zufrieden stellte. Zitat Perner: "Ich teile ich Ihnen mit, dass nach Auskunft unserer Bauaufsicht und des Gebäudemanagements die Nutzung der neuen Sporthalle ab 1. Februar eingeschränkt möglich sein wird." Die Einschränkung beziehe sich auf die Duschen sowie das Trinkwasser. Beides dürfe zurzeit nicht genutzt werden. Eine entsprechende Beschilderung werde in der Sporthalle angebracht. Gestern Nachmittag gegen 15 Uhr habe er dann überraschend von Perner erfahren, dass die Genehmigung zurückgenommen worden sei, so Hönke. "Eine höchst unschöne Geschichte, die Spielpläne waren fertig. Das ist keine vernünftige Informationspolitik." Bereits in Pinneberg angesetzte Spiele müssten jetzt nach Kummerfeld verlegt werden.

Perner bestätigte gestern Abend das Nutzungsverbot: "Ich bin nur der Überbringer der schlechten Nachricht." Für die Halle verantwortlich ist das technische Gebäudemanagement, das seit Januar beim Kommunalen Servicebetrieb angesiedelt ist. KSP-Chef Jan Gawryluk: "In den Wasserleitungen wurden Sandpartikel gefunden." Die Qualität des Wasser müsse einwandfrei sein.

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