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Ein Auf und Ab der Kosten : Neue Gebühren für Wasserversorgung, Schmutzwasserbeseitigung sowie Niederschlagswasser in Rellingen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Seit Anfang April gelten in der Gemeinde Rellingen die neuen Gebühren des gemeindeeigenen Wasserver- und -entsorgungsbetriebs.

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erstellt am 06.Apr.2016 | 14:00 Uhr

Rellingen | Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus dem Wasserhahn. Binsenweisheiten. Klar. Dass hinter der Energieversorgung ein großer logistischer Aufwand steckt, ist selten Alltagsthema. Frühestens dann, wenn Versorgungsprobleme auftauchen oder Kostenerhöhungen anstehen, steigt die Aufmerksamkeit. Seit Anfang April gelten in der Gemeinde Rellingen die neuen Gebühren des gemeindeeigenen Wasserver- und -entsorgungsbetriebs.

Die Rellinger Haushalte sind laut Rellinger Verwaltung über die örtliche Schmutzwasserkanalisation an das Klärwerk des Abwasser-Zweckverbands (AZV) in Hetlingen angeschlossen. Niederschlagswasser wird über ein separates Kanalnetz abgeleitet. Genehmigungen für den Anschluss von Grundstücksentwässerungsanlagen an das Schmutzwasser- und Oberflächenwasser- Entsorgungsnetz der Gemeinde Rellingen zur Ableitung von ungeklärtem Schmutzwasser, gewerblichem Abwasser und Niederschlagswasser werden vom Bauamt erteilt.

Die entsprechenden Satzungen für die Wasserversorgung, die Schmutzwasserbeseitigung sowie das Niederschlagswasser sind von den Politikern im Gemeinderat in der Sitzung am 22. Februar 2016 einstimmig von allen Fraktionen auf den Weg gebracht worden. Das sind die Details, über die die Verwaltung ausführlich auf ihrer Homepage informiert:
Wasserversorgung: Die Gebühr pro Kubikmeter wird von 1,40 auf 1,28 Euro gesenkt. Für einen Einpersonen-Haushalt – geschätzter Verbrauch 40 Kubikmeter – bedeutet dies eine Einsparung von 5,14 Euro im Jahr. Bei drei Personen – 120 Kubikmeter – sind es 15,41 Euro, bei fünf Personen – 200 Kubikmeter – 25,68 Euro, jeweils zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer, die nur bei der Wasserversorgung fällig wird.

Schmutzwasserbeseitigung: Die Gebühr pro Kubikmeter steigt von bislang 2,34 auf 2,57 Euro. Für einen Einpersonen-Haushalt – geschätzter Verbrauch 40 Kubikmeter – bedeutet dies Mehrkosten von 9,20 Euro im Jahr. Bei drei Personen – 120 Kubikmeter – sind es 27,60 Euro, bei fünf Personen mit 200 Kubikmetern 46 Euro.

Niederschlagswasser: Für Wohnhäuser und Gewerbebetriebe steigt die Gebühr von 36 auf 48 Cent. Dies bedeutet bei Wohnhäusern mit einer versiegelten Grundstücksfläche von 150 Quadratmetern Mehrkosten von 18 Euro im Jahr. Ein Gewerbebetrieb mit 2000 Quadratmetern versiegelter Grundfläche zahlt 240 Euro mehr. Für versiegelte öffentliche Straßen und Wege steigt die Gebühr von 32 auf 43 Cent. Für alle Satzungen gilt, dass die nächste Kalkulation spätestens bis zum 1. Januar 2018 vorzulegen ist.

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