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Sonnen und Sterne treffen Regenbogen : Neue Ganztagsgruppe in der Robinson-Kita

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gemeinde handelte und fand gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, seit einem Jahr Träger des Robinson-Kindergartens, eine familienfreundliche Lösung.

Hasloh | Gut gerüstet zum neuen Kindergartenjahr geht der Robinson-Kindergarten in den neu bezogenen und frisch renovierten Räumen am Mittelweg 4 mit drei Elementargruppen an den Start. Im Sommer wäre es in Hasloh ohne den Umzug in die größeren Räume wieder zu einem Engpass bei den Kindergartenplätzen gekommen.

Die Gemeinde handelte und fand gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), seit einem Jahr Träger des Robinson-Kindergartens, eine familienfreundliche Lösung. Nach den Sommerferien gibt es zusätzlich zu den beiden bestehenden Gruppen, den halbtägigen „Sonnen“ und den ganztägigen „Sternen“, die „Regenbogengruppe“, ebenfalls mit Ganztagsangebot. Alle drei Gruppen bieten Platz für 20 Kinder. Die Waldgruppe „Wurzelwerk“ mit 15 Jungen und Mädchen wurde auch unter die Trägerschaft des ASB gestellt und wird ab sofort – wie auch der Robinson-Kindergarten – von Gabriele Liebert geleitet.

Noch nicht einmal zwei Wochen ist es her, dass der Kindergarten aus seinen ehemaligen Räumen am Sportplatz 1 umgezogen ist. Die letzten Kartons werden noch ausgepackt, Spielzeug und Möbel platziert, damit das Team um Liebert am 14. August mit der elternbegleitenden, sanften Eingewöhnung der neu ankommenden Kinder beginnen kann.

Das Konzept und die Raumgestaltung wurden den veränderten Anforderungen und modernen pädagogischen Leitgedanken angepasst. Den Kindern steht eine großzügige Bewegungshalle mit Spielmatten, Hüpfpolstern und neonfarbenen Balance-Kugeln zur Verfügung. „Das ist das Neueste auf dem Markt“, stellte Liebert die Neuanschaffung vor. Die Kugeln bieten viel Raum für kindliche Fantasie und Spaß an der Bewegung.

Für kleine Künstler und experimentierfreudige Forscher gibt es zwei mobile Stationen: ein Mal-Atelier und einen Labor-Wagen. In der „Regenbogengruppe“ befindet sich eine Kinderbibliothek und eine Naturspielwerkstatt mit biologischen Materialien wie Korb, Holz und Kork. Der Raum der „Sternengruppe“ verfügt über eine Baustelle, wo sich die Kinder wie kleine Architekten fühlen können, so Liebert. In der Sonnengruppe ist ein Theaterbereich und eine Musikwerkstatt untergebracht.

Jeden Mittwoch gibt’s im Robinson-Kindergarten „Wandertag“. „Dann wird räumlich durchgetauscht“, erklärt Liebert. Die Leiterin, die auch Entspannungspädagogin ist, freut sich besonders über das neue „Traum-Zimmer“, in dem sie Kinder-Yoga anbieten will. Der Außenbereich steht ganz unter dem Motto des Kindergartens „Spielen ist harte, schmutzige Arbeit“. Es werde bei jedem Wetter rausgegangen, um sich an Kletterturm, Schaukeln, Matschanlage und unzähligen Fahrzeugen zu bewegen, erläuterte Liebert.

„Unter 7 trifft über 70“

Das schon traditionelle Generationsprojekt „Unter 7 trifft über 70“ mit den Bewohnern des Hasloher Seniorenwohnheims „Haus Am Rehhagen“ stehe weiterhin auf dem Programm. Die monatlichen Besuche der Vorschulkinder bei den Senioren seien ihr extrem wichtig, betonte Liebert. Viele der Unter-Sieben-Jährigen würden Bindungen zu ihren „Leih-Omis- und Opis“ aufbauen und besuchten diese sogar noch, wenn sie schon in der Schule seien.

Für alle „Vorschulis“ gibt es außerdem immer freitags den „Schultütenclub“. Hierbei lernen die Großen das kleine grüne Monster Zottel mit seinem Zahlenzirkus und Fred, die Ameise, mit allerlei Experimenten aus der Natur kennen. Zur besseren Vernetzung von Schule und Kindergarten nehmen die stellvertretende Leiterin Carmen Schulz und Christiane Mucker, stellvertretende Schulleiterin der Peter-Lunding-Grundschule, gemeinsam an der „Brückenbauerzusatzausbildung“ teil. „Die Zusammenarbeit mit der Grundschule ist toll und sehr eng“, sagte Liebert, die die Zusatzausbildung ihrer Stellvertreterin sehr begrüßt.

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erstellt am 09.Aug.2017 | 16:00 Uhr

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