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Kreis Pinneberg : Neue Chancen für die Elektromobilität

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (Kvip) nimmt ab Juni den 450.000 Euro teuren Linienbus „Eurabus“ in Betrieb.

Uetersen | Sie nimmt immer mehr Fahrt auf – die Elektromobilität. Einen großen Auszug aus der Vielfalt der batteriebetriebenen Busse, Autos, Fahrräder und Roller zeigte die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (Kvip) am Wochenende auf ihrem Betriebsgelände in Uetersen. Aussteller aus der Metropolregion Hamburg präsentierten den Besuchern am „Tag der Elektromobilität“ die neuesten Fahrzeugmodelle und informierten rund ums Thema. Spiele für Kinder, Livemusik mit acht Bands sowie ein kulinarisches Angebot sorgten für Spaß bei der ganzen Familie.

Landrat Oliver Stolz erinnerte daran, dass es bereits vor mehr als 100 Jahren, als der Siegeszug des Autos begann, Elektrofahrzeuge gegeben habe. Jetzt erhalte die Elektromobilität eine neue Chance. Eine Herausforderung bei der Entwicklung sei die Reichweite. „Elektromobilität wird uns unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern und uns unabhängig von fossilen Brennstoffen machen“, prophezeite Stolz. Der Kreis Pinneberg sei seit Jahren im Klimaschutz aktiv. Auch die Kvip nehme in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle ein.

Hartmut Euler, Ministerialdirigent im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium, kündigte an, dass auch das Land noch in diesem Jahr Elektrofahrzeuge für seine Bediensteten anschaffen werde. Zudem werde im September ein Pilotversuch gestartet, bei dem Pendler Elektroautos ausprobieren können. Bei einem Rundgang mit dem Landrat, Kvip-Geschäftsführer Jürgen Lamla und dem Kreisumweltausschuss-Vorsitzenden Helmuth Kruse (Grüne) ließ sich der Gast aus Kiel das eine oder andere Fahrzeug zeigen.

Großes Interesse bei den Besuchern fand die neueste Errungenschaft der Kvip: der in Europa zurzeit leistungsstärkste elektrische Linienbus „Eurabus“. Ab Juni soll das 450.000 Euro teure Gefährt im Linienbetrieb fahren. „Stargast“ am Wochenende war zudem ein Elektrobus aus England, der allerdings auf deutschen Straßen nicht eingesetzt werden könnte, da sich seine Türen auf der „falschen“ Seite befinden.

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