Neue Boule-Bahn eingeweiht

Altbürgermeister Detlef Goos (rechts) warf die erste glänzende Stahlkugel auf das Boule-Feld im Brummerackerweg.
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Altbürgermeister Detlef Goos (rechts) warf die erste glänzende Stahlkugel auf das Boule-Feld im Brummerackerweg.

Ausschuss-Vorsitzende Tina Pechan gewinnt erstes Test-Spiel / Französisches Kugelspiel im Trend

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05. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Es ist vollbracht: Tangstedt hat eine attraktive Boule-Bahn auf dem Gelände hinter dem Kindergarten. Zur Einweihung am Tag der Einheit um 11 Uhr strahlte die Sonne vom Himmel, worüber sich besonders die Initiatoren des Projekts, Bernd Laackmann und Horst Voigtländer, freuten. Der Schmuddelregen vom Vortag hatte der Spielfläche nicht geschadet. Für die Qualität der Anlage bürgen die Mitarbeiter des Bauhofes, die das Projekt gemeinsam mit der Gartenbaufirma Kruse aus Borstel-Hohenraden realsiert haben.


Turniertaugliche Spielfeldgröße

Das 4 mal 22 Meter große Feld ist mit Kunststoffelemente umrandet und von den Maßen absolut turniertauglich. Aber bis dahin muss das Boule-Angebot als Fitmacher weitere begeisterte Anhänger finden. „Unser neues Angebot wird im Anfangsstadium nicht gleich eine große Resonanz auslösen, aber es ergänzt das Sportangebot in unserer Gemeinde“, sagte Tina Pechan, Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Soziales. Und Alt-Bürgermeister Detlef Goos ergänzte: „Das hier ist eine große Sache, die wir einstimmig im Gemeinderat abgesegnet haben.“

Für ein Einweihungsspiel hatte er einen Satz hochglänzender Stahlkugeln und die hölzerne Zielkugel, das sogenannte „Schweinchen“, mitgebracht. Schnell waren sich die Anwesenden einig, dass der Älteste beginnen durfte, so dass Goos die Boule-Kugel, den Blick konzentriert, den Körper leicht vorgebeugt, in Richtung Schweinchen spielen konnte. Die erfolgreichste Teilnehmerin des ersten Testspiels war jedoch Ausschussvorsitzende Pechan, für die kräftig applaudiert wurde.

Anschließend wurde in der Runde auf die eingeweihte Boule-Anlage mit einem Becher gespritzten Pernods vergnügt angestoßen – angelehnt an den französischen Ursprung dieses Spiels, das in der Provence zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand und auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet.

Viele Boule-Fans haben aus dem Hobby bereits einen Wettkampfsport gemacht, verbringen ihre Freizeit regelmäßig auf dem Platz und feilen an ihrer Technik.


Eine Bank wird noch gestellt

Hans-Jürgen Scheelk nahm als interessierter Bürger an der Einweihung teil und sagte: „Wenn hier was passiert, muss man sich dafür interessieren.“ Er wollte auch gleich eine wichtige Anregung loswerden: „Mir fehlt noch etwas für die Gemütlichkeit.“
Na klar – eine Bank zum Verschnaufen oder Ablegen der Sportsachen. Doch keine Sorge: „Die erste Bank stellt unser Bauhof zur Verfügung“, bestätigte Laackmann dem Besucher.
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