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Fusionscheck Tornesch & Uetersen : Neue Ausweise für die Bürger?

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Am 22. September entscheiden die Bürger von Uetersen und Tornesch über die Fusion. Heute im Check: Adressänderungen.

Tornesch | Noch acht Tage bis zur Entscheidung. Werden Tornesch und Uetersen zum 1. Janaur 2015 eine Stadt? Im Fusionscheck dieser Zeitung stellen wir bis zum 22. September jeden Tag einen Fakt vor. Heute geht es um die Kosten für die Bürger nach einer Fusion.

Thomas Münster ist seit 2004 selbstständig. Er arbeitet in Tornesch und wird am 22. September in jedem Fall sein Votum über eine mögliche Fusion zwischen Tornesch und Uetersen abgeben. Doch er steht einer Fusion eher kritisch gegenüber. Mit seiner Familie hat er sich in den vergangenen Tagen Gedanken gemacht, welche Kosten auf ihn zukommen, sollte es zu einer Fusion kommen. „Wenn sich der Name ändert, brauchen wir neue Personalausweise, die Autos müssen umgeschrieben werden, zudem brauche ich als Kleinunternehmer neue Visitenkarten und Firmenstempel.“

Auch die Kommunikation mit Versicherungen, Dienstleistern und Bekannten, die er über die Änderung informeiren muss, kosten ihn Zeit. „An die ganzen anderen Kosten, zur Änderung der Straßenschilder und Vorlagen in den Rathäusern, mag ich gar nicht denken“, sagt Münster.

„Die Adressänderung für Personalausweis und Reisepass erfolgt durch einen entsprechenden Aufkleber auf dem Dokument und ist kostenlos. Natürlich müssten auch private Adressen angepasst werden. Da Uetersen und Tornesch bereits heute dieselbe Postleitzahl haben, würden Postsendungen aber ohne zeitliche Begrenzung zugestellt“, sagen die Experten der Ramboell Consulting auf der Internetseite www.staedtefusion.de. Im Gutachten sei dieser Aspekt nicht berücksichtigt, da es bisher keine Einigung darüber gibt, welchen Namen die neue Stadt tragen könnte.

Sollen die Städte Uetersen und Tornesch fusionieren?

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erstellt am 14.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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