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Aus Pinneberg für Pinneberg : Neue Ausstellung in der Rathauspassage

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Künstlerin Marion Heckmann stellt in der Rathauspassage aus. Galerist und Sparkasse wollen weiterhin kooperieren.

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 17:30 Uhr

Pinneberg | Abstrakt und gegenständlich, real und surreal, konkret und unkonkret – irgendwo dazwischen sind die Kunstwerke von Marion Heckmann einzuordnen. „Für mich kennt Kunst einfach keine Grenzen“, sagt die 66-Jährige. So unterschiedlich ihr Stil, ist ihren Werken doch eines gemein: Die Bilder der Pinnebergerin erkennt der Betrachter an der Farbintensität und dem charakteristischen Pinselduktus. Das beweist die aktuelle Ausstellung in der Pinneberger Rathauspassage, welche ob der Vielfalt den Titel „Querschnitt“ trägt. Zwölf ihrer großformatigen Bilder hängen dort in der Kundenhalle, darunter auch ein Triptychon.

Die 66-jährige Heckmann bedient sich vor allem der Acrylfarbe, aber auch viele andere Materialien kommen in ihren Werken zum Einsatz: Kreide, Ölfarbe, Pastelle und Pigmente zum Beispiel. Und auch wenn es in der klassischen Malerei verpönt ist manche Materialien zu vermischen, macht Heckmann das trotzdem. Grenzen gibt es für sie eben nicht.

Mit ihrem Galeristen Gerd Uhlig aus Rellingen arbeitet sie seit 2009 zusammen. Uhlig hat seit zwei Jahren in Schenefeld eine Galerie mit angeschlossenem Atelier. Dort hat sich Heckmann eingemietet. „Sie erlebt und vermittelt Kunst wie jemand, der das Objekt zum ersten Mal neu und aus seiner subjektiven Sicht in Farbe umsetzt“, sagt Uhlig über sie. Und wie lange arbeitet Heckmann an so einem Bild? „Das ist ganz unterschiedlich. Bauchbilder, die ich aus dem Gefühl heraus male und mich von der Farbe leiten lasse, malen sich aber schneller.“ Die Werke, die nun in der Sparkasse zu sehen sind, kosten zwischen 490 und 1400 Euro.

Galerist Gerd Uhlig (mitte) und Andy Schmidt von der Sparkasse.
Galerist Gerd Uhlig (mitte) und Andy Schmidt von der Sparkasse. Foto: Oster
 

Die Sparkasse Südholstein stellt den Raum zur Verfügung. Zum ersten Mal kooperiert der Galerist Uhlig dafür mit der hiesigen Bank. Und das zu beidseitiger Zufriedenheit. „Wir freuen uns über diese Möglichkeit und haben dieses Jahr gemeinsam sogar noch drei weitere Ausstellungen hier geplant“, sagt Uhlig. Und Andy Schmidt von der Sparkasse Südholstein ergänzt: „Wir wollten die Fläche hier mit Leben füllen. Und es ist natürlich noch schöner, wenn wir dafür Künstler aus der Region präsentieren.“ Schmidt sieht die Werke von Heckmann derzeit jeden Tag.

„Mein persönlicher Favorit ist das Werk Landungsbrücken. Ich bin selbst Hamburger und finde, es verbindet die klassische und die moderne Zeichenart.“ Er deutet auf das Bild, in dem orangefarbene Töne dominieren. In Fragmenten zeigt sich darin die Hansestadt genauso wie Abstraktes. Die Pinnebergerin Heckmann wählt als Motiv oft Hamburg. Warum? „Ich male gern die Insignien der Hansestadt. Pinneberg wäre aber auch mal ein interessantes Thema.“

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