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Pinneberger Tageblatt

18. August 2017 | 01:44 Uhr

Tornesch : Neue Arbeitsplätze in Tornesch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Spatenstich von Döring Werkzeugbau im Businesspark. Investitionen von drei Millionen Euro. Ende der Bauarbeiten im Dezember.

Tornesch | Der Standort in Pinneberg war zu klein geworden, in der Kreisstadt fand das Unternehmen Döring Werkzeugbau kein geeignetes Grundstück zum Expandieren. Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg (WEP) vermittelte Döring daher ein geeignetes Grundstück in Autobahnnähe. Ab sofort baut der Werkzeughersteller im Businesspark Tornesch. Zirka drei Millionen Euro nimmt das Unternehmen, das seit 2013 zur OKE-Gruppe gehört, in die Hand.

In Tornesch wird eine 2500 Quadratmeter große Halle mit Bürotrakt gebaut. Die Bauarbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein. In der Anlage werden zunächst 35 Mitarbeiter beschäftigt sein, die von Pinneberg nach Tornesch umziehen. Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht. „Wir wollen unser Personal in den nächsten Jahren auf 50 bis 60 Mitarbeiter aufstocken“, kündigt OKE-Geschäftsführer Thomas Tillner beim Spatenstich im Gewerbegebiet an. Er spricht von einem klaren Bekenntnis zum Standort Kreis Pinneberg. „Wir wollten eine Entfernung zum alten Standort, die wir unseren Mitarbeitern zumuten können.“

Torneschs Bürgermeister Roland Krügel freut sich über das neue Unternehmen in seiner Gemeinde und den immer voller werdenden Businesspark. Er verspricht: „Die Wege zu Politik und Verwaltung sind kurz, falls es einmal irgendwo haken sollte.“

Döring produziert bereits seit 30 Jahren Formen für Spritzguss in denen Werkzeuge – unter anderem für die Automobilindustrie – hergestellt werden. Am neuen Standort in Tornesch soll nicht nur die bestehende Produktpalette angefertigt werden. Geschäftsführer Tobias Wilke erzählt von den Plänen für die Zukunft: „Wir möchten hier ein Technikum errichten, in dem neue Bauteile in enger Kooperation mit unseren Kunden entwickelt werden.“

Im Businesspark sind etwa 30 Unternehmen angesiedelt, Baustellen zeugen von künftigen Arbeitsplätzen. Das Gewerbegebiet wächst seit 1998 und ist ausverkauft – zumindest fast. Ein Grundstück an der Lise-Meitner-Allee ist noch frei, wird aber freigehalten, um ein weiteres Areal erschließen zu können. Das B-Planverfahren dafür ist bereits eingeleitet.
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erstellt am 28.Mai.2014 | 15:45 Uhr

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