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Pinneberger Tageblatt

24. August 2017 | 12:55 Uhr

Tornesch : Neue Anschaffung für die Wehr

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Es gibt eine neue Hubrettungsbühne und ein Löschfahrzeug für Tornesch.

Tornesch | Bereits im Bedarfsplan 2008 für den Brandschutz wurde für Tornesch die Anschaffung eines Hubrettungsfahrzeugs dringend empfohlen. Auch die Bauaufsichtsbehörde des Kreises Pinneberg drängte, denn in Tornesch wurden immer mehr Hochhäuser errichtet.

Jetzt war es soweit: Während einer Feierstunde am Sonnabend hat Bürgermeister Roland Krügel den Schlüssel für eine neue Hubrettungsbühne an Gemeindewehrführer Dirk Lolies überreicht. Auch ein neues Löschfahrzeug (LF) Typ 10 als Ersatz für ein LF 8 aus dem Jahr 1986 gehört jetzt zum Fuhrpark der Feuerwehren aus Esingen und Ahrenlohe.

„Mit der Fertigstellung der Feuerwachen in beiden Ortsteilen und der Übergabe der Fahrzeuge sind die wesentlichen Punkte aus dem Brandschutzbedarfsplan abgearbeitet“, stellte Krügel während der feierlichen Übergabe vor mehr als 100 Gästen in der Esinger Wache fest.

Vor allem gelte es, der Tornescher Kommunalpolitik zu danken, die die Vorhaben der Feuerwehr zum Schutz der Bürger stets einstimmig unterstützt hätte. Die Bevölkerung habe jetzt noch mehr Sicherheit als bisher, so der Bürgermeister.

Der Tank des neuen Löschfahrzeugs 10 fasst 1200 Liter. Das 260.000 Euro teure Fahrzeug ist mit einer Tragkraftspitze, einem Stromerzeuger, einem Hochleistungslüfter sowie einem Lichtmast ausgestattet. Die Stadt erhält einen Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer von 39 000 Euro.

Zum Hubrettungsfahrzeug, das knapp 652.000 Euro gekostet hat, gehören ein Korb, der bis zu einer Rettungshöhe von 30 Metern gefahren werden kann, fünf Personen trägt und einen Zugang für Rollstuhlfahrer hat. Die Korbkamera ist mit einer Wärmebildkamera kombiniert.

Da noch besondere technische Einweisungen und Taktikschulungen für die Tornescher Feuerwehrleute erforderlich sind, wird das Fahrzeug voraussichtlich erst Ende dieses Jahres offiziell in Betrieb genommen. Bis dahin wird wie bisher die Nachbarwehr aus Uetersen im Bedarfsfall mit ihrer Drehleiter aushelfen.

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erstellt am 30.Sep.2014 | 14:15 Uhr

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