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Schlussspurt an der Berufsschule : Neubau in Pinneberg soll bis September fertig sein

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Umzugskartons sind bereist gepackt. Die Werkstatt in Elmshorn soll im Sommer 2016 nutzbar sein.

Kreis Pinneberg | Zahlreiche Berufsschüler im Kreis Pinneberg werden sich freuen: Pünktlich zum Unterrichtsbeginn im September sollen Um- und Ausbau der Berufsschule in Pinneberg fertig sein. Und auch in Elmshorn geht es zügig voran. Der Rohbau der neuen Werkstätten ist fast fertig. Für Anfang September ist das Richtfest geplant und ab Sommer 2016 wird dort unterrichtet.

Am Pinneberger Standort der Beruflichen Schulen des Kreises Pinneberg wuseln noch einige Arbeiter durch das Gebäude. Sie streichen Geländer und Fensterlaibungen, räumen Müll weg und putzen die Flure. „Große Teile des Gebäudes sind bereits für die Abnahme gereinigt und können nur noch mit Kunststoffüberziehern betreten werden“, sagt Andrea Berning, Bauingenieurin vom Fachdienst Gebäudemanagement in der Kreisverwaltung.

In einigen Klassenräumen stehen bereits die Möbel. Und auch die Verwaltung der Schule hat mit dem Umzug begonnen. Computer stehen angeschlossen auf den Schreibtischen und auf dem Boden stapeln sich Umzugskartons. Das Innere des Schulgebäudes ist hell und freundlich. Zwischen dem Eingangsbereich mit großer Glasfront und den Unterrichtsräumen liegt ein großzügiges Foyer mit in den Boden eingelassenen Sitzmöglichkeiten nach Art eines römischen Forums. All das hat nichts mehr zu tun mit dem düsteren Kasselerbau aus den 1970er Jahren.

„Während der Abrissarbeiten an den Altbauten wurden mehr Schadstoffe wie Asbest gefunden als erwartet. Doch die Verzögerungen wurden wieder aufgeholt“, sagt Berning. Auch blieben die Kosten im Rahmen. „Da werden wir eine Punktlandung machen“, sagt die Bauingenieurin. 24 Millionen Euro investiert der Kreis am Standort Pinneberg. Vor zwei Jahren hatten die Bauarbeiten begonnen.

Während der kommenden Wochen werden noch Wege und Parkplätze gepflastert, Pflanzen gesetzt und die Container entfernt. Bereits fertig ist die Kfz-Werkstatt mit drei Hallen.

In Elmshorn fangen Bauarbeiter schon bald mit der Dachkonstruktion für die neue Werkstatt an. (Foto: Thieme)
In Elmshorn fangen Bauarbeiter schon bald mit der Dachkonstruktion für die neue Werkstatt an. (Foto: Thieme)
 

Zügig voran geht es auch in Elmshorn. Auf einem ehemaligen Parkplatz zwischen Steindamm, Rethfelder Straße und Lange Straße entsteht eine Werkstatt für die Berufsschule. Sie ist mit 4500 Quadratmetern dreimal so groß wie die alte. Das alte Gebäude am Steindamm ist inzwischen zu klein und marode. Die Stellplätze für Autos wurden auf eine Fläche am Steindammpark verlegt.

Der Rohbau des neuen Doppelriegels ist nahezu fertig. An einigen Wänden wird noch gearbeitet. An anderen Stellen bereiten die Handwerker bereits die Mauerkronen für die Dachkonstruktion vor. Anfang September soll Richtfest gefeiert werden. Es folgen der Bau von Fassade, Fenstern und Installationen. Ab Sommer 2016 sollen dann die Fachbereiche Holztechnik, Metalltechnik und Berufsvorbereitung einziehen. Begonnen wurden die Arbeiten im Februar.

In Elmshorn investiert der Kreis 9,5 Millionen Euro. Auch dort werden die Kosten im Planungsrahmen bleiben, wie Berning sagt. Das Gebäude wird auch einen städtebaulichen Akzent setzen. Die Werkstattteile werden in zwei Riegeln um alte Eichen herumgebaut, welche die Architekten als zentrales Gestaltungselement in den Entwurf des Schulhofs miteinbeziehen.

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erstellt am 03.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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