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Rellingen : Neu im Kreis: Ein Automat für Lebensmittel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ab sofort 24-Stunden-Einkauf beim Rellinger Hofladen.

Rellingen | Die Ostsee ist schuld. Steife Brise, klare Luft. Abschalten. Den Alltag ausschalten. Das wollte Karola Münster. Eigentlich. Doch die Chefin des Rellinger Hofladens in der Pinneberger Straße 38 konnte die Augen nicht verschließen – Innovationen, Anregungen, die ihr Angebot für ihre Kunden noch verbessern könnten, gibt es überall. Ihr neuester Coup: der automatische Regiomat.

Was sich dahinter verbirgt? 24 Stunden einkaufen und 365 Tage im Jahr aus mehr als 60 Produkten auswählen zu können. „Von Joghurt inklusive Löffel, Frischmilch, Schokomilch und Ziegenprodukten aus eigener Produktion, Nudeln, Soßen, Grillfleisch, Eiern und Keksen gibt es bei einer Kühlung von vier Grad fast alles für den täglichen Bedarf“, schwärmt die Tochter von Hans-Hinrich Kruse vom Hof Kruse über die neue Errungenschaft.

Bislang mussten sich die Kunden mit starren Öffnungszeiten begnügen: motags bis freitags 9 bis 18 Uhr, sowie sonnabends von 9 bis 13 Uhr. Die Realität sei aber, dass Kunden, die etwas später nach Toresschluss auftauchten, nicht abgewiesen werden. Auf Kosten ihrer Freizeit, ihres Feierabends. Das soll sich jetzt ändern. Und die Erfahrung der ersten Tage zeigt: „Das Angebot wird von den Menschen akzeptiert“, freut sich die Rellingerin.

Münster war sich in der Vergangenheit täglich darüber bewusst, dass sie sich nicht auf dem Status quo ausruhen kann. „Wenn ich  die Öffnungszeiten der Supermärkte sehe – teilweise von 7 bis 24 Uhr –, dann kann ich mit meinem Team nicht mithalten. Aus diesem Grund ist der Lebensmittelautomat eine Alternative“, so Münster.

Die Bedienung ist kinderleicht. Das Produkt wird mit einer Zahlenkombination angesteuert, danach wird das Geld – Münzen, Scheine – eingeworfen, und der Paternoster setzt sich in Bewegung. Die Ausgabefläche fährt sanft auf das Höhenniveau des Produkts, es fällt hinein und ab geht es in Richtung Ausgabeklappe. „So besteht kein Risiko, dass beispielsweise Glasbehälter kaputtgehen könnten“, sagt Karola Münster. Und weiß insgeheim: Schuld ist die Ostsee. Danke dafür.

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erstellt am 28.Apr.2015 | 16:00 Uhr

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