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Ellerhoop : Narzissen- und Päonien-Fest im Arboretum

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Regenschauer und durchwachsenes Wetter sorgen für weniger Besucher als erwartet.

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2015 | 12:24 Uhr

Ellerhoop | Die Natur machte den Organisatoren des Narzissen- und Päonien-Fests am Wochenende gleich doppelt einen Strich durch die Rechnung. „Für Norddeutsche ist das doch eigentlich kein Regen“, sagte Maeve Blohm vom Förderkreis Arboretum Baumpark Ellerhoop-Thiensen und die Verantwortliche für die Organisation. Dennoch war ihr bereits am Sonnabend klar: Die Besucherzahl würde deutlich geringer ausfallen als in den Vorjahren. „Leider gibt es keinen blauen Himmel mit kleinen Schäfchenwolken, sondern nur Grau. Da werden viele zuhause bleiben“, so Blohm. Dabei sei es in den letzten Wochen immer zu trocken gewesen. Alle Pflanzen hätten gegossen werden müssen, weil es nicht genug Niederschlag gab. „Die Pflanzen haben nach Regen geschrien. Schade, dass sie gerade an diesem Wochenende erhört wurden“, so die Organisatorin.

Auch bei einem der Hauptakteure stellte Blohm fest: „Die Natur macht halt, was sie will.“ Die kalten Nächte hätten dafür gesorgt, dass die Päonien – besser bekannt als Pfingstrosen – derzeit zwei Wochen hinter der erwarteten Entwicklung sind. „Ich wage die Prognose, dass die Besucher diese zum Muttertag in Blüte sehen werden“, so Blohm. Dabei redete sie von den chinesischen Päonien. 14 Tage später sollen die amerikanischen folgen und als letzte die Strauchpäonien, die auch in vielen heimischen Gärten beheimatet sind, erblühen. Insgesamt finden Blumenfreunde im Arboretum 2500 verschiedene Varianten der Pfingstrose. Die größte Sammlung in Deutschland.

Dafür konnten sich die Besucher am Wochenende bereits an der Dichterwiese erfreuen. 600.000 weiße Narzissenblüten verwandelten die 1,5 Hektar große Fläche im Arboretum in ein grün-weißes Blütenmeer. Ein perfektes Fotomotiv für die wenigen Besucher, die sich nicht vom Wetter abschrecken ließen. „Bei diesem Wetter hat man ein herrlich weiches Licht“, sagte Patricia Amutat. Die Elmshornerin nutzte die Ruhe im Park, um spektakuläre Pflanzenfotos zu machen. „Eigentlich ist es ganz angenehm, weil niemand durchs Bild läuft“, sagte Amutat. Auch Karl-Heinz und Karin Horstmann aus Lübeck sowie Horst und Hannelore Löwe aus Heikendorf bei Kiel schlenderten mit Schirm und Regenjacke durch das Arboretum. „Für Norddeutsche sollte das Wetter doch kein Problem sein“, sagte Karl-Heinz Horstmann. Sicher geschützt von seinem Schirm. Darauf werden die Besucher der nächsten großen Veranstaltung wohl verzichten können. Am 8. und 9. August feiert das Arboretum das Lotosfest. „Da hatten wir immer gutes Wetter. Manchmal war es eher zu heiß“, so Blohm.

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