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Pinneberg : Nachwuchskicker messen sich beim Intersport Kicker Fußballcamp

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unterstützt wurde Zenkner als sportlicher Leiter von den Sportfreunde-Trainern Alexander Wolf und Hassan Olgun.

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2015 | 12:30 Uhr

Pinneberg | Die Freude bei den Nachwuchsfußballern der Sportfreunde Pinneberg war enorm als der Vereinsvorsitzende Bernd Röding die Ausstattung für das Intersport Kicker Fußballcamp verteilte. Neben einem rot-weiß-schwarzen Fußball und einer Trinkflasche gab es für jeden der 27 Teilnehmer zwischen sechs und 14 Jahren schwarze Stutzen, eine schwarze Hose und ein schwarz-gelbes Trikot. „Da wir viele Dortmundfans in unserer Mannschaft haben, war der Jubel groß“, sagte Röding. Anders sah es bei der Zuteilung der Teams aus. Denn je nach Altersgruppen mussten die Nachwuchskicker als FC Bayern München oder FC Barcelona agieren.

„Da wir nun einmal im Süden sitzen, ist die Nähe zu Bayern einfach da. Ich hätte auch auch nichts dagegen gehabt, wenn jemand die HSV oder St. Pauli-Flagge gehisst hätte“, sagte Uwe Zenkner, sportlicher Leiter des Fußballcamps. Mit wir meint er das Deutsches Fussball Internat in Bad Aiblingen, das für den besten Kicker aus europaweit 180 Fußballcamps ein Stipendium in Höhe von 20.000 Euro vergibt.

„Wir wollen den Kindern Spaß vermitteln und den Trainern neue Übungen zeigen, um altersgerechte Übungen zu machen“, so der ehemalige Spieler von Carl-Zeiss-Jena, der in der DDR-Oberliga – der in der Deutschen Demokratischen Republik höchsten Spielklasse – kickte und aktuell Referent des Hessischen Fußballverbandes und Koordinator beim DFB-Mobil ist. Insgesamt 24 verschiedene Übungen hatte er im Gepäck.

„Die Kinder sind ganz anders dabei und man merkt sofort Fortschritte“, freute sich Röding und ergänzte: „Und auch die Trainer haben schon einiges gelernt.“ Unterstützt wurde Zenkner als sportlicher Leiter von den Sportfreunde-Trainern Alexander Wolf und Hassan Olgun.

„Auch wenn die Sportfreunde Veranstalter sind, kommen die Kinder aus verschiedenen Vereinen oder spielen bisher nur privat“, so Röding. Einen besonderen Dank richtete er an Hermann Kunstmann von Intersport Kunstmann und den Verein Pinneberger Kinder: „Sie haben es ermöglicht, dass sieben Kinder teilgenommen haben, die sich das Camp nicht hätten leisten können.“

Trotz allem Engagement ist den Pinneberger Kickern eines nicht gelungen: Fußball-Superstar Lionel Messi im Dribbling zu schlagen. Beim Parcours „Deutschland sucht den Superdribbler 2015“ hält der argentinische Star weiterhin den Rekord mit 5,125 Sekunden. Dennoch war Röding zufrieden: „Unsere sechs Sekunden waren auch schon gut.“

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