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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 00:42 Uhr

"Nachgefragt" bei Susanne von Soden

vom

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kreis Pinneberg | In der Serie "Nachgefragt" spricht die Redaktion dieser Zeitung mit den Spitzenkandidaten für die Kreistagswahl am 26. Mai. Heute kommt Susanne von Soden, Bündnis 90/Die Grünen, zu Wort. Die Elmshornerin wünscht sich mehr Erholungsmöglichkeiten im Kreis Pinneberg und hält den Verkauf der Regio-Kliniken an Sana nach wie vor für eine Fehlentscheidung, so der Blues- und Jazzfan.

Welche Eigenschaften muss ein Kreistagsmitglied haben?

Ein Kreistagsmitglied sollte außerordentlich geduldig und tolerant sein.

Welche nicht?

Das Gegenteil von Frage eins.

Was macht Sie zornig?

Mich machen Intoleranz und Unfairness sehr ungehalten.

Worüber können Sie lachen?

Ganz besonders herzlich kann ich über Situationskomik lachen.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Geht nicht, gibts nicht.

Was ist Ihr größtes Talent?

Auf Menschen zugehen zu können und sie so zu nehmen, wie sie eben sind.

Was ist Ihr größtes Laster?

Ich rauche.

Wofür haben Sie Ihren letzten Strafzettel kassiert?

Ich habe am Kreishaus vergessen eine Parkscheibe ins Auto zu legen.

Welche Hobbys haben Sie?

Wenn ich Zeit habe, lese ich, wenn ich ganz viel Zeit habe, male ich - und außerdem spiele ich Klavier und Akkordeon.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Miriam Meckel: Brief an mein Leben.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Gern esse ich Pasta in allen Varianten.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gern dabei gewesen?

Beim Fall der Mauer - zu diesem Zeitpunkt habe ich (leider) nicht mehr in Berlin gelebt und dieses Ereignis nur im Fernsehen verfolgen können.

Welchen Berufswunsch hatten Sie mit 18 Jahren?

Ich wäre gern Lektorin geworden.

Treiben Sie Sport?

Ja. Ich mache, wenn es irgendwie geht, einmal in der Woche Yoga und im Sommer versuche ich so oft wie möglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Welchem Fußballverein drücken Sie die Daumen?

Zur Zeit Borussia Dortmund, das scheint ja auch funktioniert zu haben, ansonsten ist Fußball keine Leidenschaft von mir.

Welchen Film haben Sie zuletzt im Kino gesehen?

Ich war mit meinen Kindern in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Das war vor zwei Jahren.

Rock, Oper, Jazz oder Hip-Hop: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?

Ich bin ein Blues- und Jazzfan.

Waren Sie in der Schule ein Streber oder ein Klassenclown?

Ich hatte faule und fleißige Phasen - zum Clown taugte ich schon damals nicht.

Was ist Ihr liebstes Reiseziel?

Italien.

An welchem Ort fühlen Sie sich im Kreis Pinneberg am wohlsten?

Zuhause am Rande des Moors.

Wenn Sie allein entscheiden könnten: Welches Gesetz würden Sie sofort abschaffen?

Gerade in der Steuergesetzgebung gibt es eine ganze Menge Ungerechtigkeiten und Gesetze, die nicht mehr in unsere Zeit passen. Unter anderem fällt mir dazu das Ehegattensplitting ein.

Was war das bedeutendste Ereignis für die Region in der zurückliegenden Wahlperiode?

Das bedeutendste negative Ereignis war der Verkauf der Region-Kliniken, das bedeutendste positive Ereignis war für mich die Entscheidung für das Präventionskonzept.

Welche Eigenschaft hätten Sie gern von einem Ihrer Mitbewerber um das Mandat?

Sachverstand, Fairness und sachbezogene Diskussion.

Was mögen Sie am Kreis Pinneberg besonders?

Ich mag auf der einen Seite die Ländlichkeit, auf der anderen Seite, dass die Großstadt so nah liegt.

Was ist Ihr größter Wunsch für den Kreis Pinneberg?

Ich wünsche mir, dass wir unseren Kreis nicht weiter zubauen, sondern dafür sorgen, dass wir uns unsere Erholungsmöglichkeiten in der Natur erhalten.

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