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Jahrestreffen : Nach sechs Jahren: „Wir sind wer“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Halstenbeks Senioren-Union zählt 101 Mitglieder / Ex-Chef des Hamburger Planetariums begeistert mit Vortrag.

von
erstellt am 03.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Halstenbek | „Mit gerade einmal sechs Jahren sind wir ein sehr junger Verein. Damit sind wir beträchtlich jünger als unsere Mitglieder es sind“, scherzte Klaus Hohenstein, stellvertretender Vorsitzender der Senioren-Union der CDU in Halstenbek, anlässlich des Neujahrsempfangs.

Gestartet sei die Seniorenorganisation damals mit sieben Mitgliedern. Heute zähle sie 101. „Über die Gründe können wir nur spekulieren, aber ich denke, dass wir mit unserem Programmangebot die Wünsche unserer Mitglieder weitestgehend erfüllen“, sagte Hohenstein und versprach: „Wir wollen an das imposante Programm aus dem Vorjahr anknüpfen. Allerdings sei derzeit bei den Mitgliederzahlen eine Stagnation festzustellen. „Wir haben immer wieder mit biologischen Austritten zu kämpfen“, sagte Heinz Wöhler, Vorsitzender der Halstenbeker Senioren-Union.

Außer den Mitgliedern begrüßte Wöhler auch zahlreiche Ehrengäste – vor allem der CDU auf kommunaler und Kreisebene. „Ich freue mich besonders, dass Sie hier sind, auch wenn wir unterschiedliche Farben am Revers tragen“, begrüßte Wöhler den zukünftigen Halstenbeker Bürgermeister Claudius von Rüden. Der SPD-Politiker beschwichtigte umgehend: „Ich will ein allparteilicher Bürgermeister sein.“ Wöhler bot ihm an: „Noch sind Sie ja jung, aber wenn Sie in unser Alter kommen, überlegen Sie es sich vielleicht noch und treten der Senioren-Union bei.“

Trotz anstehender Landtags- und Bundestagswahl stand die Politik beim Neujahrsempfang im Schützenhaus im Hintergrund. „So politisch wollen wir heute gar nicht werden“, sagte Wöhler, der sich über den Gastreferenten freute. „Sternenhimmel über Halstenbek“, hatte Erich Übelacker, ehemaliger Leiter des Hamburger Planetariums seinen Vortrag betitelt. Der habilitierte Astronom und Autor von neun Was-Ist-Was-Büchern, die auch ins Chinesische übersetzt wurden, gewährte einen interessanten und launigen Blick in die Sterne. „Wir haben ihn schon vor einem Jahr angefragt und sind froh, dass er zu uns gekommen ist. Die Senioren-Union Halstenbek ist schon wer“, urteilte Wöhler schmunzelnd.

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