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Pinneberger Tageblatt

18. Oktober 2017 | 03:55 Uhr

Nach dem Jazz ist vor dem Jazz

vom

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Bürgermeisterin Urte Steinberg strahlt: "Pinneberg wird eine Jazzhochburg". Das SummerJazz-Festival ist gerade erst vorbei, da planen die Jazzfreunde der Kreisstadt schon das nächste Großereignis. Am Sonnabend, 31. August, kommt das 14. Schleswig-Holstein Amateur Jazz Festival zum ersten Mal nach Pinneberg.

Die Idee zu diesem Festival entstand 1999 auf einem Bandgeburtstag in Neumünster, die "Stormtown Jazzcompany" aus Husum wacht bis heute über die Richtlinien der Veranstaltung: Es spielen nur Amateurbands, die gesamte Ausrichtung ist nichtkommerziell und die Organisation übernehmen Veranstalter aus dem jeweiligen Austragungsort. Letztes Jahr war dies Elmshorn, die Ausrichter "King Street Jazzmen" sind auch dieses Jahr in Pinneberg dabei. Einer der Veranstalter, Hans-Joachim Dörr, nahm anschließend Kontakt nach Pinneberg auf und schlug vor, das Festival in die Kreisstadt zu holen. Citymanager Dirk Matthiessen: "Eine prima Idee." Auch SummerJazz-Gründer Günter Kleinschmidt schätzt das Konzept des Amateur-Festivals: "Bis heute ist die Atmosphäre immer sehr familiär." Stilistisch erwartet die Besucher vor allem Dixieland und Oldtime Jazz.

Gespielt wird gleichzeitig an drei verschiedenen Orten. Im Ratssitzungssaal des Rathauses, Bismarckstraße 8, im Stadtmuseum, Dingstätte 25, und in der Buchhandlung "bücherwurm", Dingstätte 24. Die Locations sind fast in Hörweite von einander, ein Ortswechsel ist bequem möglich. Zehn Euro Eintritt berechtigen zum Besuch aller drei Bühnen. Um 17 Uhr soll eine Marching-Band mit einem Umzug über die Dingstätte das Festival eröffnen, um 18 Uhr geht es dann im Rathaus mit den "Hot Jazz Weepers" weiter. Organisator Herbert Hoffmann: "Um Mitternacht soll eigentlich Schluss sein, aber wenn die Stimmung gut ist, kann es gerne noch weitergehen." Hoffmann bedankt sich beim Team des "bücherwurms" für ihren Einsatz und hofft, dass dieses Engagement Vorbildcharakter hat: "Vielleicht bringt das ja auch andere Pinneberger Geschäftsinhaber auf die Idee, einfach mal die Kleiderständer beiseite zu räumen und Kulturveranstaltungen auf die Beine zu stellen."

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