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22. SummerJazz-Auflage : Musiker aus aller Welt in Pinneberg

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das SummerJazz-Fetsival trägt in diesem Jahr das Motto „Jazz goes Nashville“. 50 Konzerte auf sechs Bühnen planen die Veranstalter.

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erstellt am 27.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Das bewährte Team des Pinneberger SummerJazz-Festivals ist immer für eine musikalische Überraschung gut. Auch im 22. Jahr. „Jazz goes Nashville“ heißt das Motto. Die Hauptstadt des US-Staates Tennessee gilt als „Music City“ und Zentrum der Country-Musik. „Wir sind sehr gespannt, was uns da erwartet“, sagte Dr. Ralph Kricke erstmals als Vorsitzender. Das könnte Jazzmusik im Country-Gewand sein. Und umgekehrt.

Vom 10. bis zum 13. August wird die Innenstadt zum Auftrittsort von Musikern aus aller Herren Länder. Kricke löste am 7. April den langjährigen Vorsitzenden Günter Kleinschmidt, der jetzt den Ehrenvorsitz innehat, von seinem Amt ab. Zusammen mit Pressesprecher Herbert Hoffmann und Kathrin Hinneburg-Heiwolt stellte Kricke gestern das Programm in den Räumen des A. Beig-Verlags – Gastgeber als einer von vielen Sponsoren – vor.

Superlative ist angesagt: 50 Konzerte auf sechs Open-Air-Bühnen. Im Wettbewerb werden 21 Bands beziehungsweise Einzelmusiker auftreten, 20 Formationen sind zum ersten Mal beim SummerJazz-Festival dabei. Die große weite Welt ist vertreten: Mit dabei sind Künstler aus Dänemark, Japan, Kuba, Kolumbien, Chile, Nicaragua, Venezuela, Italien, Irland und USA. „Wir mausern uns immer mehr zu einem internationalen Festival“, sagte Fricke. Das Duo Ryo Hatakeyama and Yuko Yoshida aus Japan habe sich auf der Website des Fördervereins beworben.

  • Los geht es am Donnerstag, 10. August, ab 18 Uhr. Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) ist Schirmherrin des Festivals und wird es offiziell um 19.45 Uhr auf der Stadtwerke Pinneberg Bühne eröffnen. „Ich freue mich sehr darauf, dass wieder Musik in der Luft liegt“, sagte sie gestern.
  • Am Freitag, 11. August, wird ab 19.30 Uhr dem Festival-Motto „Jazz goes Nashville“ gehuldigt. Mit dabei sind The Golden Creek, Stella’s Morgenstern, Wolfgang Reimer und Chris Drave.
  • Am Sonnabend, 12. August, wird ein Altbekannter – Matthias Schlechter – ab 18 Uhr in Anlehnung an die vergangenen Blues & Boogie Nights den Besuchern zunächst zusammen mit Dirk Engelmeyer und Arne Wessel einheizen und im Anschluss daran mit The Sinners auftreten.
  • Am Sonntag, 13. August, werden ab 16 Uhr die Konzerte der Vorjahrespreisträger stattfinden. Ab 19 Uhr erfolgt dann auf der Stadtwerke Pinneberg Bühne die Preisverleihung für den besten Act. Als „Absacker“-Konzert gibt es ab 21 Uhr für die Unermüdlichen in der Remise einen Auftritt mit der Smallest Swingband in Town.
Der Nashville-Sound, der vielen Songs von Stella’s Morgenstern zugrunde liegt, wird mit Folk- und Country-Klassikern ergänzt.
Der Nashville-Sound, der vielen Songs von Stella’s Morgenstern zugrunde liegt, wird mit Folk- und Country-Klassikern ergänzt. Foto: pt
 

Neu ist, dass die Festival Nights nicht mehr im Rathaus stattfinden. „Wir ziehen sie auf das Festival selbst“, informierte Fricke.

Herbert Hoffmann oblag es, die Topacts des Festivals hervorzuheben, obwohl für den leidenschaftlichen Blues- und Jazzfan die Hälfte der auftretenden Musiker Topacts sind. Wenn die Wahl auch schwerfällt, Hoffmann legt den Besuchern außer der Salsa & Latin-Jazz-Band Primera Diversión und der Dubliner Jane-O’Brien-Band die dänische Gruppe Thorbjørn Risager & The Black Tornado ans Herz. „Es ist das erste und letzte Mal, dass Pinneberg sich diese Band leisten kann.“

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