Musikalischer Flächenbrand

Mit jeder Menge Herzblut rissen die Frontsänger Anthony Carney und Sandra van Detten mit ihrem Programm das Publikum in Pinneberg von den Stühlen.
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Mit jeder Menge Herzblut rissen die Frontsänger Anthony Carney und Sandra van Detten mit ihrem Programm das Publikum in Pinneberg von den Stühlen.

Band „Flying Soul Toasters“ vom Summerjazz begeistert auch beim „Jazz im Foyer“

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20. November 2018, 16:19 Uhr

Einen musikalischen Flächenbrand erlebten 220 restlos begeisterte Gäste der Bremer Funk & Soulband Flying Soul Toasters bei ihrem Gastspiel im Pinneberger Ratssaal. Die Gruppe sorgte bereits als einer der Haupt-Acts während des diesjährigen SummerJazz-Festivals auf dem Drosteiplatz für viel Furore. Herbert Hoffmann freute es nun besonders, „diesen Kracher“ auch einmal in der Reihe „Jazz im Foyer“ präsentieren zu können.

„Neun Musiker. Da mussten wir die Bühne etwas erweitern. Sie ist nun so groß wie noch nie“, sagte der Veranstalter, welcher für das Konzert schon vor über einer Woche den Ausverkauf der Tickets vermelden konnte. „Es ist unser erstes Stuhlkonzert überhaupt und für uns ganz ungewohnt, mit einem sitzenden Publikum zu starten“, verkündeten die Frontsänger Anthony Carney und Sandra van Detten. Sie versprachen, alles dafür zu tun, das schnellstmöglich zu ändern und das Publikum von den Stühlen zu reißen. Alles andere als Worthülsen: Denn gemeinsam mit Michael Körbs, Björn Christiansen und Mattis Meyer (Saxophon und Trompete) sowie Martin Blum (Schlagzeug), Ronald Sadowski (Bass), Kai Stührenberg (Gitarre) und Hartmut Bothmer (Keyboard) hatten die mit jeder Menge Herzblut spielenden Künstler schon nach wenigen Stücken zahlreiche Fans von den Stühlen gerissen. Am Ende, nach drei Zugaben, war fast der ganze Saal am Tanzen war.

Ob „Higher and Higher“, „I`m Coming Out“, „I want you Back“ oder „Purple Rain“ und „Ich kenne nichts“ – Sänger Carney animierte das Publikum: „Seid laut! Seid laut!“ Beide Frontsänger unternahmen immer wieder kleine Ausflüge durch das Publikum zum Mitklatschen, Singen oder Schwofen.

„Carwash“, „Proud Mary“, ein „Kool & The Gang“-Medley, „Unchain My Heart“ oder „Stand By Me“ waren weitere Klassiker, mit denen die Musiker ihr Publikum verwöhnten. Dafür ernteten sie nicht erst am Ende des Konzerts einen minutenlangen Beifall.

Auch die nächste Veranstaltung von Jazz im Foyer sollten sich die Fans schon vormerken: Am Freitag,
28. Dezember, geben sich Abi Wallenstein, Matthias Schlechter & Martin Röttger zu einem Konzert zwischen den Jahren die Ehre.

„Auch das wird wieder ein musikalisches Erlebnis der Sonderklasse“, versprechen die Organisatoren. Konzertbeginn ist um 20 Uhr, der Einlass startet eine Stunde früher. Karten gibt es für
18 Euro im Vorverkauf, zum Beispiel in der Buchhandlung Bücherwurm, Dingstätte 25. An der Abendkasse kosten die Tickets dann
20 Euro.

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