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Pinneberger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 00:17 Uhr

Musik-Elite beehrt Quickborn

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das weltweit erfolgreiche Atos Trio spielt am 18. Januar in der Comenius Schule Werke von Haydn, Mendelssohn und Alkan

Volle Konzertsäle auf der ganzen Welt, zahlreiche Preise und sechs Studioalben: Annette von Hehn (Violine), Stefan Heinemeyer (Cello) und Thomas Hoppe vom Atos Trio gelten als Ausnahmeerscheinung im Bereich der Kammermusik. Kritiker rund um den Globus schwelgen in Superlativen und bescheinigen dem Ensemble perfekte Harmonie und Ausdruckskraft. Am Sonnabend, 18. Januar, ist das renommierte Trio auch im Kreis Pinneberg zu Gast: Die Gruppe tritt während des traditionellen Neujahrsempfangs des Vereins der Freunde der Kammermusik in Quickborn auf.

„Das Atos Trio ist absolut weltklasse“, schwärmt auch Eberhard Hasenfratz (kleines Foto), Vereinsvorsitzender und Pianist. Um die drei Spitzenkünstler auf die Bühne der Quickborner Comenius Schule (Am Freibad 7) zu locken, ließ Hasenfratz seine guten Beziehungen spielen: Mit Thomas Hoppe, dem Pianisten des Ensembles, verbindet er eine gemeinsame Ausbildungszeit auf dem Musikkonservatorium in Mainz.

Zugute kam dem Verein bei der Besetzung des Neujahrskonzerts auch die Einbindung der Veranstaltung in die deutsch-französischen Kulturtage „Arabesques“ 20−14, die im Januar und Februar in der Metropolregion Hamburg ausgetragen werden. „Wir sind ein Spielort dieses Festivals“, sagt Hasenfratz. Doch noch bevor das Atos Trio im Zuge der Kulturtage in die Hamburger Laeiszhalle kommt, steht Quickborn in ihrem Terminkalender. Für Februar planen Heinemeyer, Hoppe und von Hehn eine USA-Tournee.

Bei ihrem Auftritt in der Comenius-Schule werden die drei Musiker – in Anlehnung an das Oberthema des Kulturfestivals – ihren Fokus auf die Beziehung zwischen zwei Komponisten aus Deutschland und Frankreich richten: Von Charles-Valentin Alkan, der zwischen 1813 und 1888 in Paris lebte, werden sie das Klaviertrio Nr. 1 in g-Moll spielen. Nach der Pause folgt das Trio für Klavier, Violine und Violoncello in d-Moll seines deutschen Zeitgenossen Felix Mendelssohn-Bartholdy. Aber auch Freunde der Wiener Kassik werden auf ihre Kosten kommen, denn zum Auftakt des Konzerts lässt die Gruppe Haydns „Zigeuner-Trio“ in G-Dur (Hob. XV:25) erklingen.

Die Zuhörer werden dabei vermutlich ein ganz besonderes Instrument erleben, denn von Hehn spielt mit Vorliebe auf einer Stradivari. Die etwa 300 Jahre alte Violine gehörte zuvor dem britischen Violinisten Yfrah Neaman. Nach dessen Tod im Jahr 2003 stellte seine Familie der jungen Künstlerin das Prachtstück leihweise zur Verfügung.

Das Neujahrskonzert in Quickborn startet um
18 Uhr. Bereits ab 17 Uhr
sind die Gäste zu einem Umtrunk mit Sekt und Häppchen willkommen. Karten für die Veranstaltung kosten 16 Euro für Erwachsene und zwei Euro für Schüler. Mitglieder des Vereins zahlen zwölf Euro. Vorverkaufsstellen sind die Goethe-Apotheke (Harksheider Weg 99), das AKN-Service-Center (Bahnhofstraße 114) und die Buchhandlung Theophil (Am Freibad 4 a) in Quickborn. Auch an der Abendkasse soll es Tickets geben.



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