Mühlenauquartier: B-Plan beschlossen

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04. Juli 2018, 12:47 Uhr

Die Anzahl der Wohneinheiten sei zu groß, es gebe zu wenig Gewerbe und sozial geförderten Wohnraum – mit dieser Begründung lehnte Manfred Stache (Grüne und Unabhängige) den Satzungsbeschluss für den Bebauungs-Plan für das Mühlenauquartier auf dem ehemaligen Ilo-Gelände ab. Auch die FDP und die Bürgernahen stimmten dagegen.

„Es sind zu viele Wohneinheiten“, sagte Birgit Klampe. Dennoch sei sie froh, dass etwas passiere.

Mit den Stimmen von CDU und SPD wurde der B-Plan auf den Weg gebracht. „Wir sind froh, dass das Gebiet entwickelt wird“, sagte Angela Traboldt (SPD). „Wir haben viel Zuzug aus Hamburg. Viele junge Familien ziehen nach Pinneberg. Das ist gut wegen des demografischen Wandels“, sagte Klaus Seyfert (CDU).

Auf dem Gelände des ehemaligen Motorenwerkes sollen 360 Wohneinheiten entstehen. Der Bau von 20 Prozent Sozialwohnungen ist vorgesehen. Traboldt lobte, dass 130 Bäume gepflanzt werden sollen. Das aktuell geplante Schallschutzkonzept berücksichtigt eine acht Meter hohe Schallschutzwand im Bereich der Gewerbeflächen.

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