Müder virtueller Kampf um die Wählergunst

shz.de von
17. Mai 2013, 01:14 Uhr

KREIS PINNEBERG | Wunderwerk Internet. Kann man da drin etwa auch kommunalen Wahlkampf betreiben?

Das könnte man durchaus. Viel davon ist jedoch auf den Startseiten der im Kreistag vertretenen Parteien nicht zu sehen. Statische Seiten, fehlende Interaktivität, wenig Werbung für die Kommunalwahlen, versteckte Wahlprogramme: Das bemängeln die Werbe-Experten Geschäftsführer des HP Keller Medienbüros Peter Keller, Christoph Graack von der Webdesign-Agentur Kompaktdesign und Gesellschafter von Cocoware IT-Processing Thomas Thiele. Sie haben analysiert, wie hart in der virtuellen Welt um die Wählergunst gekämpft wird. Nach wenigen Klicks wird klar: Die Möglichkeiten des World Wide Webs bleiben meist ungenutzt. Wichtig für eine gute Website sei das Zusammenspiel aus Informationen, einfacher Navigation, passendem Design und dass sie dem Stand der Technik entspricht, so Keller. Graack stellt fest: Kein Seite ist Smartphone-tauglich. Das klammere etwa 30 Prozent der Internetnutzer aus, gerade junge unentschlossene Wähler.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen