Morgen historischer Stadtrundgang

Wieder schlüpft Peter Russ  in die Rolle des humorvollen Stadt-Originals Otto Klafack (1838-1912).
Wieder schlüpft Peter Russ in die Rolle des humorvollen Stadt-Originals Otto Klafack (1838-1912).

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06. Juni 2018, 12:27 Uhr

Anders als immer behauptet wird, hat Pinneberg historisch gesehen einiges zu bieten. Jahrhunderte lang war es der Hauptort eines Ministaates, dazu waren die Drostei und ihr Vorgängerbau mehrfach Feldherrensitz. Die überaus ungewöhnliche Geschichte des Ortes bis zur Verleihung der Stadtrechte 1875 ist deswegen Thema eines Stadtrundgangs, zu dem das Museum Pinneberg erneut einlädt.

Wieder schlüpft Peter Russ, Magister der Geschichte und seit vielen Jahren Museumspädagoge, in die Rolle des humorvollen Pinneberger Stadt-Originals Otto Klafack (1838-1912). Der war einst Gefängniswärter, Hafenmeister, Desinfektor, Marktmeister, Hundefänger und Bademeister. Treffen ist morgen die Rübekamp-Turnhalle, Ecke Schauenburger Straße/Rübekamp, 18 Uhr.


Wissenswertes über den „Kaak“

Gesprochen wird bei der Stadtführung von der „Festungk“, der Jahrhunderte alten Gerichtsstätte mit den Schwursteinen, dem blutbefleckten „Kaak“, dem verschwundenen Kriegerdenkmal und „gewissen schlechten Leuten“. Russ wird über die Hintergründe referieren.

Aufgedeckt wird außerdem die schreckliche Herkunft des Straßennamens „Rübekamp“ – sowie die Knauserigkeit und Großzügigkeit von Pinnebergern. Der Stadtrundgang kostet fünf Euro pro Person und kann ohne Anmeldung besucht werden.

Nähere Informationen sind in einem im Pinneberg Museum erhältlichen neuen Faltblatt. Stadtführungen sind auch für Gruppen buchbar. Peter Russ ist telefonisch unter (0 41 01) 6 55 25 zu erreichen. >

ONW-Klafack@gmx.de


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