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Mord in Lürschau: Es ging um den Führerschein

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erstellt am 08.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Lürschau | Wendung im Fall der getöteten Karen H. aus Lürschau bei Schleswig: Ein 57-Jähriger aus einem Nachbarort war am Montag unter dringendem Tatverdacht des Mordes verhaftet worden. "Als Motiv vermuten die Strafverfolgungsbehörden Schwierigkeiten mit der Führerscheinstelle in Bezug auf seine Fahrerlaubnis. Die Getötete war dort beschäftigt", teilte die Flensburger Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt gestern mit.

Der Fall reiht sich damit in eine Serie ein, in denen Behördenmitarbeiter ins Visier von Bürgern geraten, die unzufrieden sind. Erst Ende März hatte ein 70-Jähriger in Ratzeburg den Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg mit einer Schusswaffe bedroht und sich selbst erschossen. Gut einen Monat später hatte ein 74-Jähriger den Landrat im niedersächsischen Hameln erschossen und sich selbst getötet. Im Fall von Lürschau hingegen wurde die 37-Jährige in ihrer Wohnung aufgesucht und getötet.

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