zur Navigation springen

Ausstellung : „Momentaufnahmen“ in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Künstlerin Bärbel Wieruch stellt ab Donnerstag, 23. Oktober, „Momentaufnahmen“ in der Pinneberger Frauenberatung aus.

Pinneberg | Die Pinneberger Frauenberatung mit Sitz im Stadtmuseum hat nach langer Zeit neue Bilder in ihren Räumen. 20 Werke der Schenefelder Künstlerin Bärbel Wieruch setzen in der Beratungsstelle ab sofort einen neuen Akzent. „Wir möchten in diesen Räumen eine angenehme Atmosphäre, die positive Kräfte zulässt“, so Ruth Stiasny-Seligmann, Traumaberaterin der Frauenberatung. „Deswegen passen die Werke von Bärbel Wieruch auch perfekt hierher. Wir freuen uns, dass sie der Ausstellung hier zugestimmt hat“, sagt die 55-Jährige. Denn deren Besucher sind in natürlicher Weise limitiert: Nur mittwochs während des Frauencafés zwischen 15 und 18 Uhr kann die Ausstellung besucht werden. Zur Vernissage am Donnerstag, 23. Oktober, ab 19 Uhr dürfen auch Männer kommen.

Die beiden Frauen lernten sich durch Wieruchs Ehemann Peter kennen. Er arbeitet beim Weißen Ring. „Und wir als Frauenberatung kooperieren, haben zum Teil gemeinsame Klienten“, so Stiasny-Seligmann. Peter Wieruch berichtete ihr über die Kunst seiner Ehefrau, auf der diesjährigen Ehrenamtsmesse in Pinneberg lernten sich die Frauen persönlich kennen. „Und der Funke ist sofort übergesprungen“, sind sie sich einig und lächeln. Kurzerhand fragte Stiasny-Seligmann, ob für sie eine Ausstellung in der Beratungsstelle in Frage käme. „Ich habe sofort ja gesagt“, erinnert sich die Künstlerin Wieruch.

Die gelernte Technische Zeichnerin ist schon lange künstlerisch aktiv. „Seit 1986 habe ich angefangen, immer wieder fotografisch genau zu zeichnen“, sagt sie. Das war ihr irgendwann nicht mehr genug. Seit 2002 ist sie Mitglied im Kunsthaus Schenefeld, arbeitete dort gemeinsam mit Marianne Elliott-Schmitz an ihrer künstlerischen Handschrift. Nun bewegt sie sich immer weiter weg von der realitätsgetreuen Genauigkeit hin zur Abstraktion. Die fotografischen Elemente finden sich noch oft darin wieder. Zum Beispiel auf einem der ausgestellten Werke: die pastelligen Rosa-, Beige- und Blautöne umrahmen eine Afrikanerin. Es scheint, als ob ein Foto hineinmontiert wurde. Die dunkelhäutige Frau hat die Augen geschlossen, ein intimer Moment, sie ist ungeschützt. Und trotzdem scheint sie mit sich zu sein, strahlt Stärke und Gelassenheit aus. Ein passendes Bild für den Beratungsraum in der Dingstätte 25.

Wieruch spielt mit Formen und Farbe, ihre Bilder sind vielschichtig. Von der Interpretation her als auch von ihrer Arbeitsweise. Sie malt mit Acrylfarben, mit Öl, Pastellkreide und mit Filzschreibern. „Ich male nur mit den drei Grundfarben Rot, Blau und Grün“, sagt die Mutter zweier Söhne. Manche Werke sind in Pastelltönen gehalten, andere in kräftigen Tönen. Die Schau zeige eine große Bandbreite: Architektur, Abstraktes, Florales und Menschen.

Die Vernissage beginnt am Donnerstag, 23. Oktober, in der Dingstätte 25 um 19 Uhr. Die Ausstellung ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr während des „Frauencafés“ geöffnet. Weitere Informationen unter gibt es unter 04101-513147 oder Fragen  sind zu richten per E-Mail an info@frauennetzwerk-pinneberg.de
Karte
zur Startseite

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 11:25 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen