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"Mittlerweile hat sich das Image wieder verbessert"

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erstellt am 13.Aug.2013 | 01:14 Uhr

KREIS PINNEBERG | Dass Schulen in freier Trägerschaft im Kreis erheblichen Zulauf haben, sieht Dirk Janssen (Foto), Schulrat im Kreis Pinneberg, unter anderem darin begründet, dass das Thema Bildung in den vergangenen Jahren kontrovers und kritisch diskutiert wurde, es viel negative Presse über Regelschulen gegeben habe und Eltern nach Alternativen suchten, weil die Idee entstanden sei, dass ihre Kinder in den Regelschulen keine ausreichende Förderung bekämen. "Mittlerweile hat sich das Image wieder verbessert. Gerade unsere Grundschulen haben deutliche Qualitätsschritte gemacht und machen tolle Arbeit", so der Schulrat. "Dass es Privatschulen geben soll und diese Anerkennung bekommen, wenn sie ein besonderes pädagogisches Konzept bieten, ist im Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein vorgesehen. Es ist angestrebt, dass eine lebendige Schullandschaft entsteht", erklärt Janssen. Gleich fünf Schulen in freier Trägerschaft in einem Kreis zu haben, sei im landesweiten Vergleich relativ viel. Mit ihrer hohen Schülerzahl sei zudem insbesondere die Leibniz Schule in Elmshorn eine "Hausmarke". Unterschiede gebe es in der Qualität der Zusammenarbeit der Privatschulen mit den Regelschulen. In den meisten Fällen sei diese sehr positiv. Janssen macht jedoch darauf aufmerksam, dass Privatschulen mit den Eltern Verträge abschließen, die teils sehr kurzfristig kündbar seien. "Wir haben in jedem Schuljahr mit Eltern zu tun, die plötzlich verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Schule für ihr Kind sind."

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