zur Navigation springen

Jugendliche geben Gewalt einen Korb : Mitternachtsbasketball-Turnier von Blau Weiß 96 Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

80 junge Frauen und Männer beteiligen sich am Mitternachtsbasketball-Turnier von Blau Weiß 96. Resonanz ist geringer als im Vorjahr.

Schenefeld | Insgesamt 80 Kinder und Jugendliche haben am Freitag beim zwölften Mitternachtsbasketball unter dem Motto „Sport gegen Gewalt“ ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt. Bereits zum zwölften Mal rangen die Jugendlichen in der Sporthalle Achter de Weiden im Alter von 13 bis 20 Jahren um Körbe. Acht Mannschaften demonstrierten gekonnte Dribbling- und Wurftechniken. Den ersten Platz belegten die RTV Baskets. „Die Qualität des Spiels war jedoch eher nebensächlich“, erläuterte Conni Thau von Blau Weiß 96. Jugendlichen wie weiteren Vertretern von Schenefelder und Kreis-Pinneberger Einrichtungen ging es vielmehr darum, der Gewalt einen Korb zu geben.

Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) engagierte sich wie in den Vorjahren als Organisationshelferin. Vertreter verschiedener Institutionen nutzten die Chance, um mit den Spielern zu reden. „Aus unserer Sicht handelt es sich um eine hervorragende Veranstaltung“, lobte Jörn Folster vom Jugendschutz. Die Akteuere würden ihr Augenmerk zu hundert Prozent auf den Sport legen – und „überhaupt nicht auf den Alkohol“ , wie er hervorhob. „Die Stadt Schenefeld bietet hier ein sehr attraktives Angebot“, lobte Folster.

Torben Richter von der Awo-Suchthilfe äußerte sich ähnlich. Er bediente Jugendliche am Cocktailstand mit alkoholfreien Getränken. „Es gibt beim Mitternachtsbasketball jede Menge Spaß ohne Alkohol“, so Richter. Kostenlose Getränke und Speisen konnten die Beteiligten an den einzelnen Ständen zu sich nehmen. „Ohne die Stadtbäckerei Drave, AOK und Timmse Hörspiele hätten wir die Veranstaltung nicht so attraktiv gestaltet“, so Thau.

Vertreter des Kinder- und Jugendbeirats übernahmen die Verantwortung für diverse Bereiche des Turniers. Insgesamt acht Mannschaften bestritten jeweils bis zu zehn Spiele. Für die Sieger gab es Dönergutscheine, die einige der Spieler unmittelbar nach dem Event einlösten. „Die Veranstaltung hat viel Spaß gemacht“, lobte Finn (19) vom RTV. Wie sein Mannschaftskollegen Simon (14) freute er sich über professionelle Schiedsrichter. Den Jugendlichen gefiel es, gegen „neue Leute zu spielen“. „Eine solche Veranstaltung gibt es sonst nicht in der Hamburger Umgebung“, bilanzierte Finn.

Alexander Hoffmann und Malte Westphal vom Kinder- und Jugendbeirat hoffen jedoch künftig wieder auf größere Beteiligung. Noch im Vorjahr machten 120 Jugendliche mit. Die Veranstalter vermuteten einige der fehlenden Spieler auf einer Party am Gymnasium.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2015 | 13:05 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen