Mittelstand drängt nach Halstenbek

<strong>Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann</strong> (Zweite von links)  und  Wirtschaftsförderin Elke Tramm  trafen sich gestern  Morgen mit Bergquist-Geschäftsführer Peter deVries (links) sowie Stefan Kuß, Kaufmännischer Leiter sowie Projektleiter des Neubaus, im Gewerbepark am Verbindungsweg.<foto> Vogel</foto>
Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (Zweite von links) und Wirtschaftsförderin Elke Tramm trafen sich gestern Morgen mit Bergquist-Geschäftsführer Peter deVries (links) sowie Stefan Kuß, Kaufmännischer Leiter sowie Projektleiter des Neubaus, im Gewerbepark am Verbindungsweg. Vogel

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23. Mai 2013, 01:14 Uhr

Halstenbek | Die Verantwortlichen in der Kreisstadt Pinneberg mussten mit den Schultern zucken. Nein, Gewerbeflächen für den Neubau eines Verwaltungs- und Lagerkomplexes für die Firma Bergquist gab es 2008/2009 nicht. Doch der Hightech-Spezialist - weltweit führend im Bereich Wärmeleitprodukte für die Auto- und Elektroindustrie - musste und wollte expandieren. Des einen Pech ist des anderen Glück: 5465 Quadratmeter Fläche konnte der Nachbar Halstenbek im Gewerbepark am Verbindungsweg anbieten. Im Dezember 2013 rollen die U mzugswagen.

Entsprechend ausgelassen war trotz strömenden Regens die Stimmung, als gestern Morgen Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann und Wirtschaftsförderin Elke Tramm von Peter deVries, Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft des US-Mutterhauses Bergquist Company in Chanhassen (Minnesota), und Stefan Kuß, Kaufmännischer Leiter sowie Projektleiter des Neubaus, vor Ort mit Gummistiefeln und Regenschirmen empfangen wurden.

DeVries legte die Karten offen: Etwa drei Millionen Euro fließen in den Grundstückskauf sowie Neubau mit etwa 750 Quadratmetern Bürofläche sowie etwa 1250 Quadratmetern für den Logistikbereich mit künftig 40 Mitarbeiter. Die würden von der Harderslebener Straße 19 A gen Krupunder mit umziehen. Doch der gebürtige Holländer ist "hungrig" nach mehr: "Bergquist plant die Anzahl ihrer Mitarbeiter in den kommenden zehn Jahren zu verdoppeln." Schlussfolgerung: Die Verwaltung dürfte sich bereits Gedanken darüber machen, wie weitere Flächen zur Erweiterung vorgehalten werden können.

Für Hoß-Rickmann ist der neue Nachbar ein Glückstreffer: "Bergquist ist ein Musterbeispiel eines mittelständischen Unternehmens mit anspruchsvollen Arbeitsplätzen." Kuß sagte "Danke für die Blumen": Die S-Bahnnähe, das Glasfasernetz fürs Turbo-Internet, die Autobahn-Nähe sowie die gute Anlieferung über die Lübzer Straße seien ein "Pfund".

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