zur Navigation springen

Pinneberg : Mit Video: Das Weihnachtsdorf bleibt erhalten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Organisator Jens Stacklies zieht Verlängerungs-Option bis 2021. Speisenangebot soll erweitert werden. Öffnungszeiten ändern sich.

Pinneberg | Bis mindestens 2021 wird es in Pinneberg ein Weihnachtsdorf geben. Das gab der Hamburger Gastronom Jens Stacklies, der die Veranstaltung in der Adventszeit jedes Jahr organisiert, gestern bekannt. Für fünf Jahre hatte sich der Unternehmer verpflichtet. Die laufen in diesem Jahr ab. Teil des Abkommens mit der Stadt Pinneberg war aber eine Option über ein weiteres halbes Jahrzehnt, die Stacklies nun ziehen will.

Lange überlegen musste der Investor dafür nicht. Das Weihnachtsdorf sei eine Erfolgsgeschichte. „Wir haben 2011 mit 60.000 Besuchern angefangen“, betont er. Seitdem seien die Besucherzahlen jedes Jahr sukzessive gestiegen. „Selbst im verregneten Advent 2014 hatten wir 80.000 Gäste. Im vergangenen Jahr haben wir an den 100.000 gekratzt“, so Stacklies. In diesem Jahr, so das ehrgeizige Ziel,wolle man sogar die Marke von 150.000   Menschen ins Visier nehmen. Das Einzugsgebiet des Weihnachtsdorfes entspreche einem Umkreis mit einem Radius von mindestens 30 Kilometern. „Wir haben festgestellt, dass manche Besucher sogar zu Fuß bis nach Rellingen gehen, wenn sie Glühwein getrunken haben“, so Stacklies.

Nach einiger Kritik am Speiseangebot im letztjährigen Weihnachtsdorf will der Gastronom in diesem Jahr nachbessern. Im oberen Teil des Areals, so verkündete Stacklies gestern, soll ein zusätzliches Gebäude errichtet werden, entsprechende Verhandlungen liefen derzeit. Serviert werden sollen dort unter anderem Grünkohl, Bratensorten sowie verschiedene Arten von Würsten.

Was die Bühne betrifft, so soll diese von Grund auf neu gestaltet werden und, wie City-Manager Dirk Matthiessen betonte, ein bisschen kleiner als bislang ausfallen. Das noch offene Programm stehe vor einer gründlichen Überarbeitung. „Es gab klar den Wunsch nach mehr typisch weihnachtlichen Akzenten.“

Eine weitere Veränderung dürfte vor allem jene freuen, die es am liebsten in den Abendstunden zum Weihnachtsdorf zieht. Denn die täglichen Öffnungszeiten werden um eine Stunde verlängert. Statt um 20 Uhr ist künftig erst 21 Uhr Schluss. An der Gesamtdauer von einem Monat halten Stacklies und sein Team allerdings fest. Eröffnung ist am 23. November um 18 Uhr, Ausklang am 23. Dezember.

Dörthe Bräuner und Leena Molander vom Verein Krebskranke Eltern kleiner Kinder (Kekk) durften sich gestern zudem über einen Scheck in Höhe von 2100 Euro freuen. Das Geld war bei der jährlichen Charity-Aktion auf dem Weihnachtsdorf gesammelt worden – zweimal pro Woche wanderten 50 Cent für jedes verkaufte Becher Glühwein in den Spendentopf. Mit der Summe soll ein neues Projekt des Vereins namens „Farewell-Begleitung“ finanziert werden, das sich der Unterstützung von Elternteilen widmet, bei denen sich der Tod unausweichlich abzeichnet.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 05.Feb.2016 | 16:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen