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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 12:26 Uhr

Tornesch : Mit trockenen Füßen in die Mensa

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Stadt Tornesch investiert 257.000 Euro für Umbau, neue Mensa und Ausbau der Toiletten an der Johannes-Schwenesen-Schule.

Tornesch | Es ist 12 Uhr an der Johannes-Schwenesen-Schule in Tornesch. Die ersten Kinder versammeln sich an den Tischen. Denn sie haben vor allem eins: Hunger. In diesem Schuljahr haben sie eine neue Mensa mit voll ausgestatteter Küche bekommen. Außerdem wurden die Toiletten erneuert und mehrere Räume umgebaut. Die Stadt lässt sich dies 257.000 Euro kosten. Das veranschlagte Budget lag bei 272.000 Euro. Ein neuer Fahrstuhl für etwa 100.000 Euro, der zwar außen am Gebäude angebaut wird, aber von innen begehbar sein wird, soll ebenfalls noch eingebaut werden.

Joachim Hinz, Projektleiter bei der Stadt, freut sich, dass die Mensa für weniger Geld als geplant realisiert werden konnte. „Das erfüllt uns mit Stolz, dass wir eine grundsolide Kostenplanung hatten. Das ist etwas, das heute nicht mehr gang und gäbe ist.“

Bisher wurden die Mädchen und Jungen gegenüber im Schützenheim von der Awo verköstigt. Jennifer Shaw, Koordinatorin für die Ganztagsbetreuung in der Kommune, ist froh, dass dies nun ein Ende hat. „Die Kinder sind begeistert, dass sie nun keinen weiteren Weg mehr zurücklegen müssen. Zudem gab es bei den Schützen keine kindliche Atmosphäre.“ Bisher mussten die Grundschüler bei Wind und Wetter raus. Hausschuhe reichten da nicht.

Drei Gruppen werden zwischen 12 und 14.30 Uhr verköstigt. 124 von 211 Schülern nutzen das Ganztagsangebot der Grundschule. Die meisten der Mädchen und Jungen bleiben bis 16 Uhr, sagt Shaw. Es gebe aber auch einen Spätdienst bis 17 Uhr. Außer der Hausaufgabenbetreuung sind sowohl freie Spielangebote als auch themenbezogene Beschäftigungsmöglichkeiten wie Breakdance und Trommeln gegeben. Derzeit ist die Stadt laut Shaw im Gespräch mit der Awo, um die Möglichkeiten der voll ausgestatteten Küche mehr zu nutzen und die Speisen frisch zuzubereiten, da die am frühen Mittag gelieferten Mahlzeiten derzeit mehrere Stunden warm gehalten werden. Frisch aufgeschnittene Rohkost gibt es schon jetzt.

Ein großer Raum, der abgetrennt werden kann, dient als Speisesaal für die Kinder. Zusammen mit der Küche sind die Räume 150 Quadratmeter groß. Im Zuge der Einrichtung der neuen Mensa wurden auch die Toiletten auf den neuesten Stand gebracht. Die waren vorher nur über Außentüren an der Straße erreichbar. Jetzt gibt es einen Durchbruch zum Flur. Eine Toilette für Menschen mit Behinderung wurde ebenfalls eingebaut.

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erstellt am 16.Okt.2015 | 14:00 Uhr

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