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Borstel-Hohenraden : Mit „Spitzer Feder“ und „Hellem Geist“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Borstel-Hohenraden: Grundschüler taufen ihre neuen Totempfähle. 50 Kinder reichten Vorschläge ein.

Etwa 50 Kinder und einige Eltern warteten gestern Vormittag gebannt auf die Verkündung der Namen für die beiden Totempfähle, die seit den Sommerferien an der Grundschule Borstel-Hohenraden stehen. Die Schüler hatten jeweils zwei Vorschläge eingereicht.

„Es ist kein Kind der vierten Klasse, kein Kind der dritten und auch keines der zweiten“, machte es Schulleiterin Uta Heyer spannend. Das Rennen machte ein Erstklässler: Von Sebastian Troelenberg stammte die Idee, den zwei „Schulgeistern“ die klangvollen Namen „Spitze Feder“ und „Heller Geist“ zu geben. Die Jury – bestehend aus den Eltern, die das traditionelle Zeltlager in Borstel-Hohenraden zu Beginn der Sommerferien leiten – hatte sich für diese „geistreichen Vorschläge“ entschieden, wie Organisator Harm Kähler berichtete. Auf Platz zwei landeten „Adlerauge“, auf Rang drei „Bo“ und „Ho“, die beide mehrfach genannt wurden. „So haben alle Klassen einen Preis bekommen“, verriet Kähler augenzwinkernd.

Im Ferienlager hatten die Kinder unter Anleitung von Tina Westphal und ihrem Mann Philipp, einem gelernten Bootsbauer, drei Tage lang die zwei Pfähle bearbeitet, geschnitzt und bemalt. „Es war gar nicht so leicht, Motive zu finden, die Kinder auch bearbeiten können“, berichtete Westphal.

Schulleiterin Heyer freute sich über Kreativität und Engagement: „Ich bin begeistert von dem Einsatz der Eltern und davon, wie die Kinder das umgesetzt haben. Jeder hat etwas dazu beigetragen.“ Das Ergebnis lässt sich auf dem Schulhof bestaunen. Wie es sich für eine Taufe gehört, durfte die „Dusche“ nicht fehlen. In diesem Fall bestand sie allerdings aus Mineralwasser.

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erstellt am 24.Sep.2014 | 11:34 Uhr

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