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Anstoß - Die HSV-Kolumne : Mit Sommerfußball zum Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Kommentar von Fußball-Experte Lars Zimmermann.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2016 | 23:00 Uhr

Hamburg | Der Klassenerhalt des HSV ist auch ohne eigenes Zutun endgültig perfekt. Viel mehr Positives lässt sich nach dem Sonnabendnachmittag nicht sagen. So wie die Hamburger über weite Strecken der Rückrunde agierten, muss man froh sein, dass im letzten Saisonspiel in Augsburg keine Punkte mehr benötigt werden.

Was die Hamburger in der Offensive ablieferten, war wieder einmal nicht bundesligareif. Pierre-Michel Lasogga schießt alle drei Monate mal ein Tor, lässt sich dann feiern und tönt, dass er in entscheidenden Momenten da ist. Danach ist wochenlang gar nichts mehr von ihm zu sehen. Das geht inzwischen seit zwei Jahren so. Der frühere Retter ist nur noch eine Belastung und dem Publikum nicht mehr zuzumuten. Mit solchen Spielern wird der Dino auch in den kommenden Jahren auf keinen grünen Zweig kommen. 

Er ist aber nicht der einzige Ausfall der vergangenen Monate. Aaron Hunt, Lewis Holtby, Dennis Diekmeier und Sven Schipplock haben in der Rückrunde ebenfalls enttäuscht.

Schade, dass mit Torhüter Jaroslav Drobny ein Sympathieträger gehen muss. Drobny brachte Leistung, wenn er gebraucht wurde und fiel neben dem Platz durch sein bescheidenes Auftreten auf. Ein Profi, wie man sich ihn wünscht. Dennoch ist die Entscheidung richtig, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Auf der Position des Torhüter muss der  HSV sich verjüngen. Drobny ist zu alt und zu teuer. Der Tscheche ist 36 Jahre alt und dürfte einer der am besten verdienenden Ersatzkeeper der Liga sein. 

Ein weiterer Routinier sollte dagegen bleiben. Emir Spahic  war trotz gelegentlicher Aussetzer neben dem Platz eine der wenigen Stützen in der Rückrunde. Und von denen hat der HSV momentan nicht allzu viele.

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