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Pinneberger Kultur : Mit Professionalität und Passion

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Was für ein Erfolg: Das aktuelle Stück der Pinneberger Musical Company wird aufgrund hoher Zuschauernachfrage zum zweiten Mal aufgeführt.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Mit roten Lippen, toupierten Haaren, in Pünktchenkleidern und Anzügen – ganz im Stil der Swinging Sixties – tanzen die Darsteller der Musical Company bei der Generalprobe über die Bühne. Der Pinneberger Verein lässt mit dem schwungvollen Stück „Hairspray“ zum zweiten Mal die Sixties in der Stadt aufleben. Zwei Monate lang probten die Beteiligten bis zu dreimal wöchentlich.

Aufgrund der hohen Zuschauernachfrage wird das Stück nun noch einmal gespielt. Denn bereits im März lief das Broadway-Musical von Marc Shaiman erfolgreich im Hotel Cap Polonio. Fast alle zehn Vorstellungen waren ausverkauft. Trotzdem musste fleißig geprobt werden, denn „die Besetzung hat sich geändert, 13 Rollen sind neu zugeteilt“, sagt Andreas Hettwer. Außerdem ist die Lichttechnik optimiert worden. Mit dem Stück gibt er sein Regie-Debüt in der Musical Company. Das ganze Stück ist dynamisch aufgebaut. „Damit es keine Unterbrechungen gibt, wird das Bühnenbild während des Spielens umgebaut“, erklärt Hettwer.

Mit Schauspielern, Licht- und Tontechnik und dem restlichen Produktionsteam sind rund 70 Leute beteiligt. „Es ist großes Glück, dass die Band zustande gekommen ist“, sagt der Regisseur. Denn nur ein Musiker der ehemaligen Formation blieb übrig. Mit Playback zu spielen, wäre allerdings keine Option gewesen – in der Muscial Company wird professionell gearbeitet. Generell ist Professionalität und Passion der Beteiligten beeindruckend. Und bekommt den gerechten Lohn: Der Verein qualifiziert sich mit seiner Arbeit für große Stücke – wie Hairspray. Auch die zahlreichen ausverkauften Vorstellungen sprechen für sich.

Das Musical, welches in Anlehnung an einen gleichnamigen Film aus dem Jahr 1988 entstand, handelt von der übergewichtigen Schülerin Tracy Turnblad (Jessica Göttmann), die den amerikanischen Traum leben und berühmt werden möchte. Sie träumt von einem Fernseh-Auftritt als Tänzerin in der „Corny Collins Show“. Doch ihre Mutter Edna – traditionell wird diese Rolle von einem Mann besetzt: Sebastian „Gniechel“ Christ – will sie davon abhalten. „Menschen mit Figuren wie wir werden im Fernsehen nur ausgelacht“, sagt sie. Doch mit Hilfe ihres farbigen Freundes Seaweed (Edem Hounkali) gelingt es Tracy den Moderator der Show Corny Collins (Arny Oprotkowitz) auf sich aufmerksam zu machen. Sie darf in seiner Show tanzen.

Daraufhin nutzt sie ihre Popularität, um sich für Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen einzusetzen. Ihre Demonstration endet jedoch mit einer Massenverhaftung im Gefängnis. Wie es danach für Tracy weitergeht und wie professionell das Team der Muscial Company auf der Bühne ist, dass können sich Zuschauer ab Freitag, 25. Oktober, ansehen.

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