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Pinneberg : Mit Optimismus in ein Jahr voller Fragen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neujahrsempfang: Hunderte Pinneberger stoßen im Rathaus auf 2014 an - Bürgerzukunftspreis für Eltern-Kind-Zentrum.

shz.de von
erstellt am 12.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Leere Kassen? Marode Schulen? Pinneberg lässt sich das Feiern trotzdem nicht verbieten. Das wurde während des Neujahrsempfangs der Stadt deutlich. Sowohl Bürgervorsteherin Natalina Boenigk (CDU) als auch die parteilose Bürgermeisterin Urte Steinberg blickten optimistisch ins neue Jahr. Das kann auch Astrid Buddelmann vom Kinderschutzbund, denn für den Plan, ein Eltern-Kind-Zentrum einzurichten, gab es den mit 500 Euro dotierten Bürgerzukunftspreis.

Boenigk sparte nicht mit Lob, hob das bürgerschaftliche Engagement hervor – und schloss die Kommunalpolitiker ein. Pinneberg sei zweifellos "liebens- und lebenswert". Die Bürgervorsteherin räumte ein, dass der kürzlich bekannte Sanierungsstau an den Schulen Angst mache. "Keiner von uns weiß, wie wir das bezahlen sollen." Sie hoffe diesbezüglich auf Steinberg, die zum Innenminister nach Kiel reist, um auszuloten, wie groß der Handlungsspielraum wirklich ist. "Wir sollten sie in unser Nachtgebet einschließen."

Steinberg versäumte nicht, ihren Mitarbeitern im Rathaus für gezeigten Einsatz zu danken. Sie sehe "große Chancen für Pinneberg". Man werde alles dafür tun, die Finanzen in Ordnung zu bringen und Großprojekte wie Westumgehung und Bahnhof anzuschieben. Dafür bedürfe es Kraft, Ausdauer und Glück. "Bitte, bringen Sie sich ein", so der Appell der Rathauschefin an ihre Bürger. Mit Optimismus ins neue Jahr – ein Tenor, der später auch an den Stehtischen Widerhall fand.

Nach den offiziellen Teil, hatten hunderte Besucher des Empfangs Gelegenheit, sich auszutauschen. Im Foyer und in den Sitzungsräumen wurde an Infotischen das Motto "Beruf und Familie" beleuchtet.

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