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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 18:01 Uhr

Schenefeld : Mit Handicap mitten ins Schwarze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Schießsportgemeinschaft Schenefeld wirbt um neue Mitglieder.

Monika Popp, Mitglied der AG Barrierfreiheit, legt das Gewehr an. Sie trifft genau in Schwarze Mittelfeld der Wettkampfscheibe. „Fast neun Schwarze“, lobt Markus Fürstenberg, Vorsitzender der Schießsportgemeinschaft (SSG) Schenefeld. „Fürs Erste“ sei das ein toller Erfolg. Gemeinsam mit fünf weiteren Mitgliedern der AG Barrierefreiheit hat Popp in der vereinseigenen Sportanlage Achter de Weiden vorbeigeschaut.

Der Vorsitzende verriet den Besuchern so manchen Trick. „Die Treffsicherheit nimmt zu, wenn beide Augen geöffnet sind“, erklärte Fürstenberg. Er freue sich, neue Mitglieder zu gewinnen.

Jugendleiter Werner Kämper betonte, dass sich die Mitglieder gerne um spezielle Einrichtungen für Rollstuhlfahrer bemühten. Angeschafft werden müssten beispielsweise spezielle Auflagen für die Arme, um eine optimale Schießposition zu gewähren.

Bürgermeisterin Christiane Küchenhof ließ es sich nicht nehmen, die Sportinteressierten zu begleiten. Bereits im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten des Vereins hatte ihr Fürstenberg signalisiert, dass sich der Verein auch für Menschen mit Handicap eignet. Die Bürgermeisterin zeigte beim Schießen eine ruhige Hand. Zum Verblüffen ihrer Begleiter traf sie innerhalb kürzester Zeit zehnmal ins Schwarze.

Popp versprach, eine Mitgliedschaft „konkret zu überdenken“. „Die Beitragskonditionen sind moderat“, bilanzierte Popp. Auch die Multiple-Sklerose-Erkrankte Friederike Pavenstedt freute sich über das Schnupper-Angebot: „Es ist toll, wenn es für uns noch irgendeine Möglichkeit gibt, Sport zu betreiben.“

Mehr Infos gibt es im Internet und unter der Telefonnummer (0163) 90 26750.

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erstellt am 26.Aug.2013 | 00:37 Uhr

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