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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 22:58 Uhr

Rellingen : Mit guter Rhetorik überzeugen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mehr Recht auf Mitbestimmung: Die Schülervertreter der Caspar-Voght-Schule nehmen an einer Schulung am Brahmsee teil.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Wie können Schülerinnen und Schüler das Recht auf Mitbestimmung besser nutzen? Wie können sie sich im Dialog besser und souveräner positionieren? Wie gelingt es, beispielsweise mit Hilfe überzeugender Rhetorik Interessen durchzuboxen? An der Rellinger Caspar-Voght-Schule (CVS) stehen Klassensprecher regelmäßig im Fokus. Da versteht es sich von allein, während eines Schulungswochenendes im Waldheim am Brahmsee nötiges Rüstzeug zu sammeln.

„Ziel der Veranstaltung war zum einen, das Gemeinschaftsgefühl der Schülervertretung untereinander zu stärken, zum anderen die Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 mit Handwerkszeug für ihre Aufgaben in der Schülervertretung auszustatten“, beschreibt Jochen Kähler, Schulleiter der CVS, die Zielsetzung.

Der Schulungsblock war hochkarätig besetzt. Mitarbeiter der Ortsjugendpflege, der Schulsozialarbeit, Lehrkräfte der CVS, Vertreter des Schulelternbeirats sowie Mitglieder der Landesschülervertretung steckten die Köpfe zusammen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Finanzspritzen der Bürgerstiftung Rellingen, von Rellinger Unternehmen sowie des Schulvereins.

„Mit großer Begeisterung nahmen die Kinder und Jugendlichen an gemeinsamen Spielen wie dem ‚Kotzenden Känguru‘ oder am Floßbau teil“, so Kähler. Darüber hinaus sei es darum gegangen, eine Schülervertreter (SV)-Sitzung eigenverantwortlich durchzuführen. Schulleiter Kähler: „In Kleingruppen und später im Plenum berieten Große und Kleine mit großem Engagement über Handys in der Schule, das Tragen von Caps im Unterricht, ein Unterstufenfest und das Angebot der Mensa.“

Mitglieder der Landesschülervertretung, die extra aus Flensburg angereist waren, unterstützten die Teilnehmer während ihrer ersten eigenverantwortlichen Sitzung. Am Ende erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat.

Die Organisation des SV-Wochenendes lag in den Händen der Vertrauenslehrkräfte Ute Pfannenstiel und Wiebke Maaßen-Seeligmann. „Diese beiden haben durch ihren hohen Anteil an Arbeit einen großen Beitrag zum Gelingen des Wochenendes geleistet und unterstützen die Arbeit der SV nun weiterhin ohne eine Ermäßigung ihrer Unterrichtsverpflichtung“, freut sich Kähler im Nachhinein über das Engagement.

Darüber hinaus seien die Schüler von dem Projekt sehr angetan gewesen: „Ihr Selbstbewusstsein wurde gestärkt.

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