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Blindverkostung in Pinneberg : Mit feinem Gaumen und Geschmack

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eine Jury kürt drei edle Tropfen für das Pinneberger Weinfest.

Pinneberg | Die Gläser standen bereit, die Bewertungsbögen waren ausgelegt und Wasser, Brot und frisch aufgeschnittene Wurst wurden serviert, um den Gaumen immer wieder zu neutralisieren. Alle Jahre wieder hat eine Jury das große Vergnügen, im Zuge des Pinneberger Weinfests drei edle Tropfen zu küren. Susan Burmester und Claudia Patt von der Wirtschaftsgemeinschaft hatten dazu in die Weinabteilung von Edeka Meyer für Mittwochabend eingeladen.

Patt hatte zuvor die 35 Weinflaschen, die es zu probieren galt, in Alufolie gewickelt und in Einkaufswagen verfrachtet. Beide Frauen schenkten immer wieder nach. „So sind für die Teilnehmer weder Flasche noch Name und Weingut erkennbar“, so Patt.

Unter den Verkostern mit feinem Gaumen waren auch Bürgermeisterin Urte Steinberg, Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk, Jörg Meyer als Hausherr, Torsten Kurnoth, Abteilungsleiter bei Edeka im Quellental, Vertreter aus der Wirtschaft und selbstverständlich Weinkönigin Denise Klaukien. Akribisch wurden auf den Bewertungsbögen Stärken und Schwächen der edlen Tropfen notiert. Meyer arbeitete mit einem Plus-, Minus- und Null-System. Bewertungskriterien waren Farbe, Geruch und Geschmack der Weine. Zuerst wurde mit der Nase das Bouquet des Weines aufgenommen, dann ließen die Tester einen Schluck des Rebsaftes im Mund kreisen. Anschließend wurde der Rest im Glas weggegossen und die nächste Weinsorte eingeschenkt. Zwischendurch wurde beraten. „Ein toller Geschmack“, „herausragend“ oder einfach nur „bäh – gleich weg“ – die Weine wurden bei der Beurteilung nicht geschont.

Claudia Patt von der Wirtschaftsgemeinschaft servierte den Wein aus verhüllten  Flachen.
Claudia Patt von der Wirtschaftsgemeinschaft servierte den Wein aus verhüllten Flachen. Foto: Erdbrügger

Patt stellte klar, dass die Weine ein gutes Preis/Genussverhältnis auszeichne und die Rebsorten, die es dann auf dem Weinfest und auch bei Edeka zu kaufen gebe, für jedermann bezahlbar seien. Bei sieben Euro sei Schluss. „Für diese Preise gibt es schon gute Rotweine“, so Torsten Kurnoth, di Racca-Boenigk stimmte ihm zu. Auf dem 26. Pinneberger Weinfest von Donnerstag, 29. Juni, bis Sonntag, 2. Juli, gibt es aber nicht nur die drei Siegerweine zu kaufen. 22 Winzer aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten kommen in die Kreisstadt, um ihre edlen Tropfen den Pinneberger Bürgern vorzustellen. Ob leichter Sommerwein, im Eichenfass gereifter schwerer Rotwein, prickelnde Sektsorten oder starker Trester, die Vielfalt der Produkte spricht für sich. Außerdem gibt es ein Bühnenprogramm: Eröffnet wird das Fest um 19 Uhr von der Bürgervorsteherin, der Weinkönigin und dem Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft.

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erstellt am 09.Jun.2017 | 16:20 Uhr

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